Südwest Presse: KOMMENTAR · ZUWANDERUNG
ID: 1216710
Die Studie der Bertelsmann-Stiftung fasst ein paar Wahrheiten
zusammen: Flüchtlinge und Asylbewerber kommen, egal wie laut das
Geschrei an manchem Stammtisch ist, - und die meisten von ihnen
werden bleiben. Es liegt nun an der Politik, diese Entwicklung zum
Nutzen aller zu gestalten. Stichwort Arbeit: Die Wirtschaft klagt
schon jetzt, dass Arbeitskräfte fehlen. Jede unbesetzte Stelle
bedeutet eine Einbuße für das Unternehmen, einen Nachteil für die
Volkswirtschaft - und fehlende Beiträge für die Sozialkassen. Ob sich
für manche Position kein Bewerber finden lässt oder das Unternehmen
nur die Mühe scheut, Interessierte anzulernen, sei dahingestellt.
Doch gilt für die kommenden Jahre in besonderer Weise: Unternehmen
brauchen Menschen - und Menschen brauchen Arbeit. Wer sich selbst
ernähren kann, hat einen besseren Stand in der Gesellschaft, er tankt
Selbstbewusstsein und Lebensperspektive aus dem Job. Das gilt gerade
für Menschen, die Heimat und Auskommen verloren haben. Deshalb ist es
doppelt notwendig, Flüchtlingen und Asylbewerbern den Weg zum
Arbeitsmarkt zu ebnen. Die Schlüssel dazu hat die Politik. Die zügige
Bearbeitung von Asylanträgen ist einer, die Anerkennung ausländischer
Berufserfahrungen ein anderer. Der wichtigste jedoch ist die Sprache.
Die Türen zu Deutschkursen müssen weit aufgesperrt werden. Wer hier
knausert, spart an der Zukunft.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.05.2015 - 19:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1216710
Anzahl Zeichen: 1681
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 249 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: KOMMENTAR · ZUWANDERUNG"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
Aachener Zeitung: "Kommentar": Rückzugsgefechte / Die Union und die Homo-Ehe / Amien Idries ...
Rein rational wird man kaum gegen die Homo-Ehe argumentieren können. Es gibt kein Argument, dass sich nicht mit relativ einfachen Mitteln widerlegen ließe. Die Ehe als Keimzelle der Fortpflanzung? Kinder werden auch außerhalb von Ehen geboren; zudem gibt es Ehen ohne Nachwuchs. Der besondere S
Frankfurter Rundschau: Mit G7-Demonstranten kooperieren ...
Man darf die Gefahr von Krawallen nicht leugnen, wie es sie jüngst in Frankfurt und 2007 gegen den G-8-Gipfel in Heiligendamm gab. Doch gerade wer die Sorge ernst nimmt, sollte besser Strategien gemeinsam mit den Initiatoren der Proteste erarbeiten. Ein Protestcamp, in dem die Demonstranten geor
Berliner Zeitung: Kommentar zur Diskussion um die Homo-Ehe: ...
Aber man hat so lange Nein gesagt, da kommt ein Ja schwer über die Lippen. Und der vorgebliche Traditionsflügel scheint ideell so verarmt zu sein, dass die Mitsprache bei der Trauscheinverteilung für ihn zur Existenzfrage geworden ist. Also wird zum Kulturkampf erhoben, was längst weithin
Der Tagesspiegel: Schweizer Veröffentlichung mutmaßlicher Steuersünder löst parteiübergreifend Kritik aus ...
Berlin - Die Veröffentlichung der Namen möglicher Steuersünder durch die Schweizer Steuerverwaltung hat in Deutschland parteiübergreifend Kritik ausgelöst. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Joachim Poß sagte dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe), die Kontaktierung mutmaßlicher Steu




