Einschränkung für Kassenpatienten
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Dr. Tim Heise kritisiert die Entscheidung des gemeinsamen Bundesausschusses
Mithilfe der mathematischen Korrektur habe das IQWiG mögliche Verzerrungen, also eventuell verfälschte Ergebnisse aufgrund des Studiendesigns, vermeiden wollen, führt Dr. Heise aus. "Prinzipiell ist dies eine richtige Überlegung, weil hierdurch die Ergebnisse objektivierbar und somit wissenschaftlich beurteilbar werden", erklärt er weiter. Das in diesem Fall angewandte Korrekturverfahren sei so jedoch noch nie angewendet und auch von den Erfindern der Methode anders erdacht worden. Das IQWiG habe viele kleine Korrekturmaßnahmen kombiniert, von denen jede einzelne es erschwere, den Nutzen langwirksamer Insulinanaloga anzuerkennen. "Dadurch werden eventuell wichtige und patientenrelevante Vorteile übersehen", gibt Dr. Heise zu bedenken.
Unterzuckerungen sind ein schwerwiegendes Problem in der Diabetesbehandlung. Sie treten ein, wenn dem Körper zu viel Insulin zugeführt wurde oder wenn die Patienten zu wenig Zucker zu sich genommen haben. Langwirksame Analoginsuline werden über eine längere Zeit hinweg vom Körper aufgenommen als herkömmliche, sogenannte Basalinsuline, die eine kürzere Wirkdauer haben und in ihrer Wirkung stärker schwanken. Besonders nachts treten daher Unterzuckerungen seltener auf. Von der aktuellen Beschlussvorlage des G-BA sind in Deutschland rund 290.000 Diabetiker betroffen, die derzeit bereits langwirksame Insulinanaloga anwenden.
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Das Profil Institut für Stoffwechselforschung GmbH wurde 1999 von Ärzten, Naturwissenschaftlern und Forschungsassistenten gegründet. Unter Leitung der Geschäftsführer Dr. Tim Heise und Dr. Bernd Kuglin beschäftigt Profil mittlerweile 160 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Sitz in Neuss zählt heute zu den weltweit führenden Forschungsinstituten im Bereich Diabetes.
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Datum: 24.09.2009 - 18:25 Uhr
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