Nach dem Beben in Nepal: Monsun wird Not der Menschen verschlimmern / SOS-Kinderdörfer befürchten Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe (FOTO)
ID: 1217604

(ots) -
Die SOS-Kinderdörfer in Nepal schlagen Alarm. Die in zwei Wochen
beginnende Monsunzeit drohe die Situation der Erdbebenopfer drastisch
zu verschlimmern, so die Einschätzung. Viele Menschen leben seit dem
schweren Beben vor gut einem Monat ungeschützt im Freien. Die
Kinderhilfsorganisation befürchtet durch einsetzende Regenfälle
weitere Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe.
Der Aufbau von Notunterkünften gehe zwar immer schneller voran, so
der nationale SOS-Direktor Shankar Prandhananga. Es sei jedoch
unwahrscheinlich, dass alle Erdbebenopfer vor dem Monsun eine
schützende Unterkunft finden werden.
Insbesondere in den abgelegenen Bergregionen sei die Situation
dramatisch: "Bislang konnten nur wenige Helfer und Hilfsgüter in die
schwer zugänglichen Bergregionen gelangen. Die meisten Menschen sind
dort noch von jeglicher Hilfe abgeschnitten", sagt Prandhananga.
"Die Straßen sind durch Erdrutsche blockiert. Es ist sehr
wahrscheinlich, dass der Regen noch weitere Schlammlawinen auslöst",
so der SOS-Leiter. "Die Menschen in den Bergen und in den
Notunterkünften an Flussufern sind dadurch besonders gefährdet. Ihr
Zugang zu Lebensmitteln wird sich erschweren."
Die Gefahr, dass sich die ohnehin schon schlechten hygienischen
Zustände durch den Regen noch verschlimmerten, sei hoch, so der
SOS-Nothilfe-Experte: "Wir befürchten die Ausbreitung von Cholera,
Typhus und Atemwegserkrankungen bei Säuglingen."
Pressekontakt:
Katharina Ebel
Kommunikation
SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Ridlerstraße 55, 80339 München
Tel.: +49/89/179 14-287
Fax: +49/89/179 14-100
Katharina.ebeln@sos-kd.org
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.05.2015 - 10:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1217604
Anzahl Zeichen: 1934
Kontakt-Informationen:
Stadt:
-------------------------------------------------------------- Mehr Info http://ots.de/A
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 258 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Nach dem Beben in Nepal: Monsun wird Not der Menschen verschlimmern / SOS-Kinderdörfer befürchten Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SOS-Kinderdörfer weltweit/Hermann-Gmeiner-Fonds nepal-harisiddhi-kind-in-seinem-eingest (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von SOS-Kinderdörfer weltweit/Hermann-Gmeiner-Fonds nepal-harisiddhi-kind-in-seinem-eingest
EKD und Kirchentag bringen Reformation zum Klingen/ Große Resonanz auf Liedwettbewerb 2017 ...
Nach neuen Melodien für das Reformationsjubiläum 2017 suchen derzeit die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutsche Evangelische Kirchentag. An einem im vergangenen Dezember gestarteten Liedwettbewerb haben sich bereits mehr als 350 Autorinnen und Autoren beteiligt. In einem ers
Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Weltspieltag: Kinder wollen autofreien Sonntag zum Spielen auf der Straße ...
Kinder und Jugendliche in Deutschland wünschen sich einen autofreien Sonntag, an dem sie überall auf der Straße spielen können. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Online-Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Weltspieltag, an der sich rund 1.000 Kinder und Jugendliche beteiligt habe
Zum Welttag für das Recht auf Spiel am 28. Mai / Spiel und Sport von Kindern fördern gesellschaftliche Entwicklung ...
Spiel und Sport fördern kreative Potentiale von Kindern, erleichtern das Lernen in der Schule und tragen dazu bei, dass Kinder sich die Welt selbstbewusster erschließen können. Sie stärken die Persönlichkeitsentwicklung und tragen zum Erreichen klassischer Entwicklungsziele wie Gesundheit,
Frisches Grün hinter grauen Mauern / Shelter Now startete Gartenbau-Projekt in afghanischem Frauengefängnis ...
Hinter den Mauern des Frauengefängnisses von Herat in Afghanistan grünt es: Über 20 inhaftierte Frauen haben im Rahmen eines neuen Projektes des internationalen christlichen Hilfswerkes Shelter Now damit begonnen, einen Gefängnisgarten anzulegen. Seit Januar sind bereits Gemüse- und Kräute




