Gewinner im Wettbewerb "Study& Work" stehen fest / Zehn Hochschulen für ausgezeichnete Strategien zur Bindung künftiger internationaler Fachkräfte an den deutschen Arbeitsmarkt ausgezeichnet
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Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsminister, Iris Gleicke, und
der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben am 28. Mai
2015 zehn Netzwerke, bestehend aus Hochschulen, Wirtschaft und
regionalen Akteuren im Wettbewerb "Study & Work" prämiert. Die
Gewinner haben die besten Konzepte für die Integration
internationaler Studierender in die regionalen Arbeitsmärkte
präsentiert. Die Siegerhochschulen sind:
- Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
- Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- Fachhochschule Stralsund
- Hochschule Geisenheim University
- Hochschule Worms
- Technische Universität Bergakademie Freiberg
- Technische Universität Chemnitz
- Technische Universität Dresden
- Universität Ulm
- Universität Passau
Dazu die Ostbeauftragte Gleicke: "Gerade in Ostdeutschland
brauchen wir mehr Fachkräfte. Ich wünsche mir, dass viele von den
jungen Leuten aus dem Ausland, die derzeit in Deutschland studieren,
hier dauerhaft Fuß fassen. Aber das klappt nur dann, wenn sie bei uns
eine echte neue Heimat finden und die Wirtschaft ihnen eine
attraktive Perspektive bietet. Die ausgewählten Vorhaben zeigen
beispielhaft, wie dies gelingen kann."
"Hochschulen halten bereits eine breite Palette an Maßnahmen vor,
internationale Studierende sowohl beruflich als auch kulturell zu
integrieren.", sagte Andreas Schlüter, der Generalsekretär des
Stifterverbandes: "An der Öffnung gegenüber der Wirtschaft jedoch
fehlt es noch. Und auch Unternehmen müssen sich stärker engagieren,
um die Integration von ausländischen Studierenden in die regionalen
Arbeitsmärkte zu verbessern. Die Wettbewerbssieger können für die
bessere Vernetzung beider Perspektiven Vorbild sein."
Der Wettbewerb wurde erstmalig von der Ostbeauftragten und dem
Stifterverband ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs ist es, die
gesellschaftliche und berufliche Integration ausländischer Fachkräfte
zu verbessern und gleichzeitig zur Nachwuchskräftesicherung in der
regionalen Wirtschaft beizutragen. Gesucht waren Projektvorschläge
von Hochschulen und ihren Netzwerken, wie internationale Studierende
zu einem erfolgreichen Studienabschluss geführt, frühzeitig über
berufliche Perspektiven informiert und beim Übergang von der
Hochschule in den Arbeitsmarkt unterstützt werden können. Insgesamt
hatten sich 46 Hochschulen an dem Wettbewerb beteiligt, davon 17 aus
den ostdeutschen Bundesländern. In den kommenden zwei Jahren werden
die 10 Wettbewerbssieger bei der Umsetzung ihrer Vorhaben mit jeweils
bis zu 120.000 Euro unterstützt. In regelmäßigen Netzwerktreffen soll
zudem das Thema Fachkräftesicherung und internationale Studierende
weiter vorangetrieben werden. Auf Veranstaltungen werden die
Ergebnisse aus der Initiative und aus einer flankierenden Studie des
Forschungsbereichs des Sachverständigenrates für Integration und
Migration der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Die
Auftakttagung findet am 9. Dezember 2015 in Berlin statt. Die Auswahl
der 10 Netzwerke wurde durch eine 12-köpfige Expertenjury aus
Wissenschaft und Wirtschaft getroffen. Mehr Informationen zum
Wettbewerb unter: www.study-work.de
Pressekontakt:
Moritz Kralemann
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Tel.: (0 30) 32 29 82-5 27
E-Mail: moritz.kralemann@stifterverband.de
Adrian Toschev
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Tel.: (0 30) 1 86 15 61 21
E-Mail: pressestelle@bmwi.bund.de
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Datum: 29.05.2015 - 09:50 Uhr
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