Schwäbische Zeitung: Fußnote der Geschichte - Kommentar
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und Jürgen Fitschen aus. Für den wichtigsten Finanzkonzern des Landes
ist dies eine verheißungsvolle Botschaft.
Denn das Führungsduo hat glücklos agiert. Schwer hatten Fitschen
und Jain am Erbe ihrer Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer zu
tragen. Beinahe jeden Monat holen Verfehlungen der Vergangenheit die
Deutsche Bank ein. In kostspieligen und zeitraubenden Prozessen wird
das Führungspersonal ausgelaugt und mürbe gemacht.
Doch es wäre zu einfach, den miserablen Zustand des Konzerns
allein Ackermann und Breuer anzulasten. Auch die amtierenden Chefs
haben Chaos und Unruhe verbreitet. Etliche Strategiewechsel haben die
Bank unberechenbar gemacht. Privatkunden und Mittelständler
misstrauen dem Institut. Der von Fitschen und Jain versprochene
Kulturwandel ist ein Versprechen geblieben. Dieses Duo wird
allenfalls eine Fußnote bleiben in der langen Geschichte der
ehrwürdigen Deutschen Bank.
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Datum: 07.06.2015 - 17:20 Uhr
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