Der gläserne Bürger – Schutz der Privatsphäre wird immer wichtiger
Die persönliche und finanzielle Privatsphäre der Bundesbürger wurde durch die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Darauf weist der Investor Verlag in Bonn-Bad Godesberg hin und zeigt dabei konkrete Beispiele auf. Finanzämter und weitere Behörden sind seit geraumer Zeit in der Lage, den finanziellen Hintergrund eines jeden Einzelnen zu überprüfen und bei Bedarf aktiv zu werden. Auch im privaten Bereich geht die Entwicklung zum gläsernen Bürger. Kreditkarten, Kundenkarten, Online-Banking oder Online-Shops werden zunehmend zur Bedrohung.
Vor allem Kreditkarten werden in diesem Zusammenhang immer beliebter. Selbst kleinste Beträge werden heutzutage per Kreditkarte beglichen. Und das, obwohl seriöse wie unseriöse Unternehmen auf diesem Wege Kunden- und Persönlichkeitsprofile erstellen, die Aufschluss über die Art der Ausgaben geben. Auch die Bezahlung per Geld- oder Bankkarte birgt Risiken, geht aus der Studie des Investor Verlags hervor. Als Kunde hinterlassen Sie beim Bezahlen Datenspuren, wie Zeitpunkt und Ort des Kaufs, den Betrag und über die Kartennummer letztlich auch den Namen. Selbst Bonuskarten, die inzwischen von Millionen Bundes¬bürgern genutzt werden, können analysiert und an Dritte vermarktet werden.
Wenn die Karte weg ist
Wenn Sie Ihre Kreditkarte verloren haben oder bemerken, dass man Ihnen nach dem Bezahlen eine falsche Karte zurückgegeben hat, lassen Sie Ihre Karte sofort sperren. Wenn Sie nicht grob fahrlässig gehandelt haben, haften Sie meistens nur bis zu einem Betrag von 50 Euro. Darüber hinaus gehende Schäden übernimmt das Kreditkartenunternehmen. Die Telefonnummern der zentralen Sperrannahmedienste lauten:
● Eurocard/Mastercard: 0800 / 819 10 40
● VISA: 0800 / 811 84 40
● American Express: 069 / 97 97 10 00
Seit Juli 2005 gibt es außerdem einen Service, bei dem Sie Kreditkarten nahezu aller Unternehmen sperren lassen können. Die gebührenfreie Nummer lautet 116 116. Auch bei Verlust der EC Karte sollten Sie diese direkt sperren lassen. Jede Bank hat eine eigene Sperrdienst-Servicenummer, die Sie in Ihrer Filiale erfragen können. Es gibt aber auch einen zentralen Sperrannahmedienst unter der Telefonnummer 01805 / 021021.
Vorsicht auch bei Bonusprogrammen
Auch auf anderen Wegen droht Ihren Konten und vertraulichen Daten möglicherweise Gefahr. Stiftung Warentest prüfte vor kurzem die Bonusprogramme von 23 Unternehmen und stellte fest, dass sich nur 11 an die Gesetze hielten und ausreichend darüber informierten, was mit den Kundendaten geschieht. Die beste Möglichkeit, um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, sei einerseits die Bezahlung mit Bargeld. Auf der anderen Seite wird zu einer dosierten Nutzung von Bonuskarten geraten, da die zumeist geringe Rabattierung eine solch hohe Transparenz des Einkaufsverhaltens nicht rechtfertige.
Finanzieller Erfolg – höheres Risiko
Ein weiteres Risiko verbirgt sich hinter einem normalen menschlichen Bedürfnis. Persönliche und finanzielle Erfolge teilen wir gerne unseren Mitmenschen mit. Damit gelangen aber Informationen zwangsläufig an Dritte, die einem nicht immer nur wohlgesonnen sein müssen. Bessersituierte werden verstärkt zu Opfern krimineller Übergriffe und sind Intrigen ihrer Umwelt vermehrt ausgesetzt. Sogar Ermittlungsbehörden sind dankbar für – oft anonyme – Hinweise aus dem Verwandten-, Bekannten-, Freundeskreis oder der Nachbarschaft. Rund ein Drittel der Tipps, die die Steuerfahndung beispielsweise erhält, stammen aus diesem Personenkreis. Traurig, aber wahr!
Wichtig: Unabhängige Informationsquellen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich potenzielle Gefahrenquellen nie ganz ausschalten, sehr wohl aber minimieren lassen. Der mündige und selbstbestimmte Bürger ist gefragt. Dies gilt für jeden Bereich der privaten Geldanlage, auch für Bank- und Aktiengeschäfte. Anleger, die sich ohne große Erfahrungen an Aktiengeschäfte wagen, setzen ihr Kapital einem erhöhten Risiko aus. Um diese Risiken zu minimieren und lukrative Chancen zu nutzen, sollten sich Privatanleger eine sichere und vor allen Dingen unabhängige Informationsquelle beschaffen. Fundierte Informationen rund um das Thema Finanzen finden Interessenten unter www.investor-verlag.de.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Investor Verlag (www.investor-verlag.de) mit Sitz in Bonn – Bad Godesberg ist ein Fachverlag für Finanzinformationsdienste mit derzeit 45 regelmäßig erscheinenden Publikationen. Das Angebot richtet sich vorrangig an Privatkunden und umfasst Print-Publikationen, E-Mail-Dienste sowie kostenlose E-Mail-Newsletter mit Finanz- und Börseninformationen.
Oliver Küster
Investor Verlag,
ein Unternehmensbereich der FID Verlag GmbH
Koblenzer Straße 99, 53177 Bonn
Telefon: 02 28 / 8205 7718
Fax: 02 28 / 8205 5756
Internet: www.investor-verlag.de
E-Mail: oku(at)fid-verlag.de
Datum: 28.09.2009 - 12:33 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 28.09.2009
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