Neue Koalition gegen unerlaubten Handel mit Produktfälschungen und Schmuggelware
ID: 1226134
Heute wurde mit der Koalition gegen unerlaubten Handel (Coalition
Against Illicit Trade, CAIT) eine neue, weltweite Koalition von
Unternehmen und Organisationen ins Leben gerufen, die sich der
Bekämpfung des Handels mit Produktfälschungen und Schmuggelware
verschrieben hat. Dieser illegale Handel fügt Verbrauchern,
Regierungen, Unternehmen und der breiten Gesellschaft immensen
Schaden zu.
CAIT wird sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen all
denjenigen konzentrieren, die von unerlaubtem Handel betroffen sind,
sowie Best Practices austauschen und an praktischen,
branchenübergreifenden Lösungen arbeiten.
"Unerlaubter Handel geht uns alle etwas an - die Verbreitung von
Produktfälschungen entzieht der Weltwirtschaft jährlich 1 Bio. USD
und führt dazu, dass mehrere Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz
verlieren", erklärte Florent Denjean, Business Unit Director bei
Solutions Arjowiggins, einem Mitglied von CAIT. "Unsichere,
ungetestete Produkte stellen für Verbraucher auf der ganzen Welt ein
sehr hohes Risiko dar. Ausserdem werden den Regierungen systematisch
Steuereinnahmen in Höhe von mehreren Milliarden vorenthalten. Dies
muss ein Ende haben."
Der internationale Handel mit Produktfälschungen und Schmuggelware
ist ein Problem internationalen Ausmasses. Neuesten Schätzungen der
US-amerikanischen NRO Global Financial Integrity (GFI) zufolge liegt
der Gesamthandelswert unerlaubt gehandelter Waren bei 650 Mrd. USD -
bei einer Einbeziehung der damit zusammenhängenden Finanzströme
erhöht sich dieser Wert auf 2 Bio. USD. Der Handel mit illegalen
Waren fördert auch die damit zusammenhängende Kriminalität, da es
sich dabei um eine Einkommensquelle für organisierte Verbrecher,
Menschenschmuggler und Terroristen auf der ganzen Welt handelt, von
den Mahgreb-Staaten bis nach Nordirland.
Die Beteiligung der Industrie an der Bekämpfung dieser Verbrechen
ist von entscheidender Bedeutung, da Unternehmen über hart erworbene
Kenntnisse in Sachen Märkte, Lieferketten und effektive
Kontrollprozesse verfügen. Die Mitglieder von CAIT verfügen über eine
jahrelange Erfahrung mit Track-&-Trace-Systemen und
Authentifizierungslösungen. Mit CAIT gibt es nun ein Business-Forum,
das sich ganz der Förderung allgemeiner technologischer Standards -
und der Bekämpfung des internationalen unerlaubten Handels -
verschrieben hat.
Die Mitgliedschaft steht allen Unternehmen und Organisationen
offen, die dieselben Ziele und Grundsätze der Koalition verfolgen.
"Die Ziele von CAIT entsprechen den unsrigen und denen der anderen
Mitglieder", sagte Eric Lequenne, International Business Development
Manager, ATOS Worldline. "Das wären die Förderung der Zusammenarbeit
und des Austauschs von Ideen zwischen Branchen, Aufsichtsbehörden und
Entscheidungsträgern, die Förderung offener technologischer Standards
zur Entwicklung effektiver Lösungen zur Bekämpfung von
Produktfälschungen und unerlaubtem Handel sowie die Aneignung
umfangreicherer Kenntnisse in Sachen Track-&-Trace-Systeme und
Technologien zur Bekämpfung von Produktfälschungen und deren
praktische Anwendung. Es ist längst überfällig, dass unterschiedliche
Branchen zusammenkommen, um an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten."
Weitere Informationen: http://www.CoalitionAgainstIllicitTrade.org
Informationen zu unerlaubtem Handel
Produktfälschungen und der Handel damit ist ein weltweites
Problem, das sehr viele Branchen betrifft: Pharmaprodukte,
Autoersatzteile, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Luxusgüter,
Alkohol, Tabak, Chemikalien, Kosmetik, Spielzeug, Edelsteine, Uhren
und Kleidung, um nur einige zu nennen.
Der Handel mit unkontrollierten und ungetesteten
Produktfälschungen stellt für die Gesundheit der Verbraucher ein
enormes Risiko dar und bedeutet für Regierungen auf der ganzen Welt
Steuereinbussen in Milliardenhöhe - Geld, das für den Aufbau von
Schulen, für die Gesundheitsversorgung und für Steuersenkungen
verwendet werden könnte.
Presseanfragen:
media@CoalitionAgainstIllicitTrade.org
Callum Laidlaw
+44-(0)7725-485778
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Datum: 17.06.2015 - 09:02 Uhr
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Banken
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