Swiss Post Solutions liefert 250.000 chipkartenbasierte eTickets
ID: 1226295
Solutions liefert 250.000 Chipkarten
Der Schlüssel zu Mobilität und weiteren Angeboten
In der Region Stuttgart entwickelt sich eines der ersten
Großprojekte für die Verknüpfung von Mobilitäts- und
Serviceleistungen in Deutschland. Mit der Einführung der so genannten
polygoCard hält das chipkartenbasierte eTicket nach dem bundesweiten
Standard der VDV Kernapplikation Einzug in den ÖPNV des örtlichen
Verkehrsverbundes VVS. Bereits im Frühjahr 2015 wurden rund 250.000
VVS-Abokunden über die Umstellung ihrer bestehenden Abonnements auf
das eTicket und die zusätzlichen Möglichkeiten der Chipkarte
informiert.
Die ÖPNV-Nutzung mit der polygoCard ist erst der Anfang. Dieser
erste Schritt umfasst bereits den Zugang zu den Carsharing-Flotten
von car2go, stadtmobil und Flinkster, ermöglicht das Ausleihen von
Fahrrädern von Call a Bike und nextbike und schaltet Ladestationen
der EnBW Energie Baden-Württemberg AG zur Betankung von E-Fahrzeugen
mit der polygoCard frei. Erweitert wird die Karte in einer nächsten
Phase um die Nutzung von städtischen Angeboten wie zum Beispiel der
Bibliotheken.
Die Auslieferung der ersten polygoCards durch Swiss Post Solutions
(SPS) ist im Mai 2015 angelaufen. Insgesamt wird der Dienstleister
schrittweise 250.000 Chipkarten produzieren.
ÖPNV-Abonnenten erhalten neue Karte ab Spätsommer 2015
Im Spätsommer dieses Jahres werden die meisten VVS-Abo-Produkte
schrittweise auf die neue polygoCard umgestellt, die bereits für die
multifunktionale Nutzung vorbereitet ist. "Mit der polygoCard
schaffen wir die Verbindung von unterschiedlichsten
Mobilitätsdienstleistungen und städtischen Angeboten auf einer Karte.
Um dieses einheitliche Zugangsmedium für unterschiedliche Angebote zu
schaffen, waren viele technische Herausforderungen zu lösen", sagt
Projektleiter Philipp Hinger, Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB).
"Mit diesem Ansatz haben wir Neuland betreten. Es war uns daher
wichtig, einen etablierten Kartendienstleister wie SPS für das
Projekt zu gewinnen." Der Dienstleister hat bereits mehr als zwei
Millionen (((eTicket Deutschland Chipkarten produziert und
initialisiert.
Erfolgreiche Zusammenarbeit aller Partner
SPS ist einer der ersten Hersteller, der die multifunktionale
Nutzung der ÖPNV-Karten ermöglicht. "Wir freuen uns sehr darüber,
dass wir uns das Vertrauen dieses Leuchtturmprojekts erarbeiten
konnten", so Ulrich Dreefs, Head of Business Development der Swiss
Post Solutions Card Systems GmbH. "Dabei möchte ich besonders die
offene und konstruktive Zusammenarbeit mit der Projektleitung von
Stuttgart Services und deren Partnern hervorheben. Nicht alle
Parameter waren von Beginn an klar - hier wurde durch den umfassenden
Ansatz Neuland beschritten - und nur durch eine beispielhaft
gemeinschaftliche Zusammenarbeit konnte die Strecke für alle
Beteiligten erfolgreich gegangen werden."
Über polygo und das Projekt Stuttgart Services
Die polygoCard geht aus dem Forschungsprojekt Stuttgart Services
hervor. An diesem arbeiten branchenübergreifend 23 Partner aus den
Bereichen ÖPNV und Mobilität, Industrie und Software, Wissenschaft
und Consulting sowie die Landeshauptstadt Stuttgart und der Verband
Region Stuttgart. Die Konsortialführerschaft liegt bei der
Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB). Weitere Informationen unter:
www.stuttgart-services.de und www.mypolygo.de
Über das Schaufenster Elektromobilität
Das Projekt Stuttgart Services ist eines von rund 40 Projekten des
baden-württembergischen Schaufensters "LivingLab BWe mobil" und wird
bis Dezember 2015 mit 9,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie im Rahmen der Schaufensterinitiative der
Bundesregierung gefördert. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier
Regionen in Deutschland als "Schaufenster Elektromobilität"
ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestages
die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt
stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von
180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen
Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der
Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.
Weitere Informationen unter: www.schaufenster-elektromobilitaet.org
Über Living Lab
Im baden-württembergischen Schaufenster "LivingLab BWe mobil"
erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und
öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis. Die Projekte
konzentrieren sich mit ihren Aktivitäten auf die Region Stuttgart und
die Stadt Karlsruhe und sorgen auch international für eine große
Sichtbarkeit. Das "LivingLab BWe mobil" steht für einen systemischen
Ansatz mit ineinandergreifenden Projekten, die Elektromobilität vom
E-Bike über den E-PKW bis hin zum elektrischen Transporter und
Plug-in-Linienbussen für jedermann erfahrbar machen. Die Projekte
adressieren Fragestellungen zu Intermodalität, Flotten und
gewerblichen Verkehren, Infrastruktur und Energie, Stadt- und
Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnologie, Kommunikation und Partizipation
sowie Ausbildung und Qualifizierung. Das Großforschungsprojekt wird
durch das Land Baden-Württemberg und die Region Stuttgart
unterstützt. Koordiniert wird das "LivingLab BWe mobil" durch die
Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie
e-mobil BW GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
(WRS). Weitere Informationen unter: www.livinglab-bwe.de
Über Swiss Post Solutions (SPS)
Swiss Post Solutions (SPS) ist eine führende Anbieterin von
Outsourcing-Lösungen für elektronische & papierbasierte
Geschäftsprozesse und innovative Dienstleistungen im
Dokumentenmanagement. Die 7.400 Mitarbeitenden von SPS unterstützen
Geschäftskunden in den Bereichen Versicherungen, Banken,
Telekommunikation, Medien, Handel, Energieversorgung und Travel &
Transportation in der digitalen Transformation. Als Konzernbereich
der Schweizerischen Post hat SPS ihren Hauptsitz in Zürich und Bern
(Schweiz) und ist international in allen wichtigen Wirtschaftsräumen
präsent.
SPS unterstützt Unternehmen mit effizienten Services bei der
Optimierung und dem Ausbau ihrer Wertschöpfungskette im Input-,
Archiv-, Output- und Mailroom-Management. Zudem zählen umfassende
Lösungen für die Bereiche Order to Cash, Customer-Contact- und
Giftcard-Management sowie spezielle Branchenlösungen für den Bereich
Healthcare wie die elektronische Gesundheitskarte und die
fallabschließende Sachbearbeitung zu den Stärken von SPS.
Pressekontakt:
Swiss Post Solutions
Nadja Seupel
Public Relations
Kronacher Str. 70-80, 96052 Bamberg
Tel.: +49 (0) 951 94 26 3109
E-Mail: nadja.seupel@swisspost.com
www.swisspostsolutions.de
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Datum: 17.06.2015 - 11:00 Uhr
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