Leitungswasser im Restaurant: Verpönt oder salonfähig? / Eine Bookatable-Umfrage zeigt: Besonders die Deutschen bestellen ungern Leitungswasser im Restaurant (FOTO)
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(ots) -
Zu Hause trinken viele Menschen ganz selbstverständlich Wasser aus
der Leitung. Im Restaurant schämen sich die Gäste dann aber
plötzlich, Leitungswasser zu bestellen. Dies fand eine aktuelle
Umfrage des Online-Reservierungsportals Bookatable unter gut 1.500
Restaurantgästen im deutschsprachigen Raum heraus. Besonders den
Deutschen ist das unangenehm. Gut 66 Prozent der Befragten würden im
Restaurant kein Leitungswasser bestellen, da es ihnen auch zu
fordernd erscheint. Österreicher und Schweizer sehen die Bestellung
von Leitungswasser dagegen gelassener.
Mut zur Rohrperle
Die Befragung macht deutlich, dass die Bestellung von
Leitungswasser für viele Gäste ein ungeschriebenes Gesetz der
Höflichkeit bricht. Obwohl die Deutschen die "Rohrperle" im
Restaurant eher vermeiden, sagen knapp 34 Prozent, dass sie zwar kein
Leitungswasser bestellen würden, es aber nicht schlimm fänden, wenn
es andere tun. Knapp 24 Prozent würden es zwar nicht aktiv bestellen,
diese Art von Extraservice vom Restaurant, besonders im Sommer,
allerdings zu schätzen wissen.
Die österreichischen Gäste sind hier weniger gehemmt: Lediglich 37
Prozent verzichten im Restaurant auf Leitungswasser. Derweil sagen
sich ganze 69 Prozent, wenn Leitungswasser zu Hause gut genug ist,
dann kann man es auch im Restaurant trinken. Die Schweizer sehen das
ähnlich. 61 Prozent haben kein Problem mit einer Bestellung, während
acht Prozent es kategorisch ausschließen.
Leitungswasser bezahlen? Aber dann bitte billig!
Auch wenn es um die Bezahlung des Leitungswassers geht, weichen
die Meinungen auseinander. Besonders die Österreicher (48 Prozent)
sind der Meinung, dass dieses im Restaurant kostenfrei sein sollte.
Die Wasserrechnung müssten die Restaurants ja ohnehin zahlen und da
würde ein weiteres Glas kaum ins Gewicht fallen. Bei den deutschen
Gästen sehen das nur 41 Prozent der Befragten so und bei den
Schweizern 28 Prozent.
Wenn Leitungswasser schon abgerechnet wird, dann sollte es
allerdings auch weniger kosten als stilles Wasser aus der Flasche.
Hier sind sich 49 Prozent aller befragten Gäste einig. Lediglich 21
Prozent sind bereit, ohne Murren den normalen Flaschenpreis auch für
Leitungswasser zu zahlen.
"Natürlich hat uns auch die Meinung der Gastronomen interessiert,
sodass wir dazu 80 unserer Restaurantkunden befragten. 56 Prozent von
ihnen sehen überhaupt kein Problem darin, ihren Gästen Leitungswasser
kostenfrei zur Verfügung zu stellen", sagt Thomas Bergmann, Sales
Director bei Bookatable. "Besonders in Anbetracht des nahenden
Sommers wünschen sich viele Gäste diese Geste von einem Restaurant.
Darüber hinaus ist es auch wesentlich nachhaltiger als ausschließlich
Wasser aus der Flasche auszuschenken. Da ist es erstaunlich, dass gut
ein Drittel der befragten Gastronomen Leitungswasser gar nicht
anbietet oder nur zu gewissen Bestellungen wie zum Espresso."
"Was in anderen Ländern gang und gäbe ist, sollte auch in
Deutschland selbstverständlich sein", ergänzt auch Matthias Tritsch,
Gründer der Plattform für nachhaltige Restaurants Greentable. "Unser
Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität und ist ein nachhaltiges
Lebensmittel, weshalb wir und das Forum Trinkwasser der Meinung sind,
dass es auf jede Getränkekarte gehört." Gemeinsam mit dem Forum
Trinkwasser startet Greentable daher die Aktion "trink' Wasser -
frisch gezapft". Unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen
Umweltministeriums wird im Landkreis Heidekreis in diesem Sommer
aktiv Leitungswasser von Gastronomen angeboten.
Weitere Informationen zur Aktion sind ab Juli unter folgenden
Links zu finden:
www.forum-trinkwasser.de/service/aktuelles
www.greentable.de/initiativen/trinkwasser
Pressekontakt:
Nicole Mertz & Gerrit Breustedt
Oseon
040-228 17 00-14 & -15
bookatable@oseon.com
Vanessa Luwich
Bookatable GmbH & Co. KG
040-21 11 18 70
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Datum: 24.06.2015 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
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