Altersbedingte Krankheiten und Digitalisierung
ID: 1229491
Alterung der Gesellschaft, Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung – diese globalen Trends prägen die auch die Bodenseeregion. Sie bilden den Rahmen der Zukunftsstrategie des BioLAGO e.V. Das Konzept stellte das bodenseeweite Netzwerk für die Gesundheitsbranche bei seiner Mitgliederversammlung vor. Ab 2016 wird der Verbund mit 90 Mitgliedern und über 6.200 Arbeitsplätzen in Deutschland, Schweiz und Österreich im Vorstand durch Vertreter der Branchen-Leuchttürme Takeda und QIAGEN verstärkt.
Die Lebenswissenschaften schaffen Technologien und Verfahren, die durch den Einsatz von IT optimiert werden können. Telemedizin oder Smartphone-Apps zur Selbstkontrolle von Patienten, beispielsweise zum Schlaf- oder Essverhalten, sind im Kommen. Die Kooperation von Biologen und Informatikern wird im Netzwerk forciert. BioLAGO setzt weiterhin auf die grenzübergreifende Vernetzung der Branche: „Mit der Urbanisierung konzentrieren sich Wirtschaft und Wissenschaft auf Ballungsräume. In der ländlichen Bodensee-Region schafft BioLAGO seit Jahren Angebote, die für Unternehmen sonst nur in Ballungsräumen existieren“, erklärt Andreas Baur, Geschäftsführer des Netzwerks.
Bei der Mitgliederversammlung wurde auch ein neuer Vorstand gewählt, der aus Wissenschaftlern und Unternehmern am Bodensee besteht. Er wird durch zwei wichtige Branchenunternehmen ergänzt: Isabelle Heit, Direktorin für globale Partnerschaften beim Pharmaunternehmen Takeda sowie Jörg Schickedanz, Geschäftsführer des Stockacher Standorts des führenden Biotechnologiekonzerns QIAGEN. Ein wichtiges Netzwerkthema ist der Fachkräftebedarf. „Wir wollen Schulen stärker mit Unternehmen zusammenbringen, um Jugendliche für Berufe in den Life Sciences zu begeistern“, so Andreas Baur. Ein reduzierter Mitgliederbeitrag soll Schulen die Teilnahme am Netzwerk ermöglichen.
BioLAGO vereint rund 90 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Feldern wie Pharma, Medizintechnik, Diagnostik, Biotechnologie und Ernährung – in drei Bodenseeländern. Von den 6.250 Arbeitsplätzen im Verbund befinden sich 500 in der Forschung. Sechs Hochschulen sind dem Netzwerk angeschlossen. Die Mitglieder entwickeln beispielsweise neue Implantate, erforschen Krankheiten wie Diabetes und entwickeln Verfahren zur Nutzung von Algen als Energielieferant. Größte Akteure sind Takeda aus Singen, Vetter Pharma aus Ravensburg, das Zentrum für Labormedizin in St. Gallen und die Universität Konstanz (Abdruck frei. Beleg erbeten).
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
BioLAGO e.V. ist ein Netzwek für Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Life Sciences in der Vierländerregion Bodensee.
Datum: 24.06.2015 - 13:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1229491
Anzahl Zeichen: 3438
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Eva Botzenhart-Eggstein
Stadt:
78467 Konstanz
Telefon: 07531- 284 2722
Kategorie:
Biotechnologie
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 24.06.2015
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