BASF und Poietis unterzeichnen eine Vereinbarung zum Einsatz der 3D-Bioprint-Technologie in der Erforschung und Entwicklung von innovativen...
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BASF und Poietis unterzeichnen eine Vereinbarung zum Einsatz der 3D-Bioprint-Technologie in der Erforschung und Entwicklung von innovativen Hauptpflegeprodukten
Gebündelte Kompetenz für die Verbesserung von 3D-Bioprint-Gewebemodellen zur Entwicklung und Testung kosmetischer Wirkstoffe für Hauptpflegeprodukte
BASF und Poietis, das weltweit erste Unternehmen für 3D-lasergestütztes Bioprinting, haben eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung im Bereich Kosmetik geschlossen. Ausgehend von der gebündelten Kompetenz der beiden Unternehmen bei Gewebezüchtung und Bioprint-Verfahren, ist das Ziel dieser Vereinbarung, die Bioprint-Technologie von Poietis für die Weiterentwicklung des BASF Hautäquivalent-Models Mimeskin? zu nutzen. Details zu den Konditionen der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.
Die 3D-lasergestützte Bioprint-Technologie, mit der organisches Gewebe reproduziert werden kann, ermöglicht eine präzise Anordnung von Hautzellen in dreidimensionalen Strukturen. Dadurch wird es möglich, Zellen zu züchten und sie im BASF Hautmodell Mimeskin? einzusetzen, welches menschlicher Haut am ähnlichsten ist. Dr. Fabien Guillemot, Gründer und Präsident von Poietis, erklärt: "Wir sind äußerst glücklich über diese Kooperation. Dank ihrer langjährigen Expertise, was Lösungen für die Dermokosmetik betrifft, hat die BASF erkannt, welche Vorteile das 3D-lasergestützte Bioprint-Verfahren gegenüber konventionellen Verfahren zur Zellzüchtung und anderen Bioprint-Verfahren hat. Die Partnerschaft zielt auch darauf ab, durch Bioprint-Gewebemodelle eine Alternative zu Tierversuchen im Bereich Kosmetik und Dermopharmazie zu schaffen."
Durch seine hohe Print-Auflösung kann mithilfe der 3D-Bioprint-Technologie von Poietis das Hautmodell Mimeskin? von BASF weiter verfeinert werden. Die lasergestützte Bioprint-Technologie wird im ersten Schritt eingesetzt, um eine automatisierte Reproduktion von Mimeskin? zu ermöglichen. Später werden Modelle entwickelt, die weitere Zelltypen enthalten. Dr. Sebastien Cadau, bei BASF zuständig für die Entwicklung im Feld Gewebezüchtung, unterstreicht: "Die lasergestützte Technologie ermöglicht bei der Nachbildung von Zellen eine höhere Auflösung als andere Bioprint-Verfahren. Durch die Kooperation mit Poietis kann BASF seinen strategischen Vorsprung sichern. Dieser liegt darin, die Mechanismen der Haut noch besser zu verstehen und dieses Wissen für die Entwicklung und Tests innovativer kosmetischer Wirkstoffe für den Einsatz in Hautpflegeprodukten zu nutzen."
Über BASF
BASF steht für Chemie, die verbindet - seit nunmehr 150 Jahren. Unser Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Als das weltweit führende Chemieunternehmen verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. BASF erzielte 2014 einen Umsatz von über 74 Milliarden ? und beschäftigte am Jahresende rund 113.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.
Über Poietis
Poietis wurde 2014 als Gewinner des Französischen Gründerwettbewerbs für innovative Technologieunternehmen und mit der Unterstützung des Regionalen Gründerzentrums Aquitanien gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Institut für Gesundheits- und Medizinforschung und mit der Universität Bordeaux entwickelt Poietis innovative 3D Bioprinting-Technologien für die Entwicklung und Herstellung organischen Gewebes. Die Technologie basiert auf dem 3D-Druck, ein Verfahren, bei dem gezüchtete Hautzellen mehrschichtig in vorgefertigten dreidimensionalen Strukturen angeordnet werden. Der Einsatz dieser Technologie ermöglicht es Poietis, komplexere und widerstandsfähigere Gewebestrukturen zu produzieren als herkömmliche Methoden in der Zell- und Gewebekultivierung. Weitere Informationen zu Poietis im Internet unter www.poietis.com.
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Birte Kattelmann-Jagdt
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birte.kattelmann@basf.com
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Datum: 10.07.2015 - 13:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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