Redaktionsnetzwerk Deutschland: Grünen-Chefin Peter: "Atommüll-Endlager in Bure ist ein Affront"
ID: 1240184
Regierung, im lothringischen Bure, unweit der deutschen Grenze, ein
Atommüll-Endlager zu errichten. "Das Atomendlager in Bure wurde in
einer Nacht-und-Nebel-Aktion durchgedrückt", sagt Simone Peter,
Bundesvorsitzende der Grünen, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dem
mehr als 30 deutsche Tageszeitungen angehören. "Dabei wurden
elementare Anforderungen an ein transparentes, wissenschaftsbasiertes
Verfahren ebenso missachtet wie die Sicherheitsbedenken der
Anrainerstaaten", sagte Peter.
Paris plant einem Passus zufolge, der kurzfristig in ein jüngst
verabschiedetes Gesetzespaket für Wirtschaftsfragen eingeschoben
wurde, ab 2025 im Ort Bure, 120 Kilometer Luftlinie von Saarbrücken
entfernt, hochradioaktiven Müll von 58 französischen Atomkraftwerken
zu lagern.
Peter, die von 2009 bis 2012 saarländische Umweltministerin war,
nennt das Vorgehen der französischen Regierung einen "Affront", da
der Beschluss "ohne breite und offene Anhörung zu den
offensichtlichen Risiken" zustande gekommen sei. Die Grünen-Chefin
fordert die Bundesregierung zur Einmischung auf: "Die Bundesregierung
muss jetzt aktiv werden und gegenüber Frankreich auf ein umfassendes
Genehmigungsverfahren unter breiter Beteiligung pochen. Hier sehe ich
besonders die Justizminister Heiko Maas und Kanzleramtschef Peter
Altmaier in der Pflicht", sagte sie dem RedaktionsNetzwerk
Deutschland.
Zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gehören mehr als 30
Tageszeitungen mit einer Reichweite von 3,4 Millionen Lesern am Tag
- unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Leipziger
Volkszeitung, die Dresdner Neuesten Nachrichten, die Märkische
Allgemeine Zeitung, die Kieler Nachrichten, das Göttinger Tageblatt,
die Lübecker Nachrichten und die Ostsee Zeitung.
Pressekontakt:
Redaktionsnetzwerk Deutschland
Dirk Schmaler
Telefon: 0511 / 54 53 80 31
dirk.schmaler@rnd-news.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.07.2015 - 07:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1240184
Anzahl Zeichen: 2206
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hannover
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 266 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Redaktionsnetzwerk Deutschland: Grünen-Chefin Peter: "Atommüll-Endlager in Bure ist ein Affront""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Redaktionsnetzwerk Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Redaktionsnetzwerk Deutschland
Mittelbayerische Zeitung: Der Ruf der Freiheit / Die USA und Kuba schlagen ein neues Kapitel in ihren Beziehungen auf. Damit beginnt eine Zeitenwende. Leitartikel von Thomas Spang ...
Praktisch werden nur die Türschilder ausgetauscht, wenn die langjährigen Erzfeinde ihren bisherigen Vertretungen wieder vollen diplomatischen Status verleihen. Politisch bringt dieser Akt aber eine Zeitenwende für die schwer belastete Vergangenheit zwischen der Supermacht und dem kommunistisch
Allg. Zeitung Mainz: Scheinheilig / Kommentar zum Hitlergruß-Film ...
"Der Faschismus ist das Richtige für Deutschland und Italien", schrieb der 20-jährige Sohn eines US-Diplomaten 1937 in sein Reisetagebuch. Für ein paar Tage führte ein Trip nach Europa den bildungshungrigen Studenten auch ins "Dritte Reich", was er dort zu sehen bekam, lieÃ
Stuttgarter Nachrichten: Griechen in Deutschland ...
Am Wochenende grillen wir griechisch - ohne Kohle!" Selten so gelacht. Oder muss es heißen: selten so wenig nachgedacht? Menschen, deren Namen mit -as, -is, oder -os enden, müssen sich derzeit viele dumme Sprüche anhören. Natürlich könnte man drüber stehen. . . doch etliche der hier
Weser-Kurier: Zum Griechenland-Votum des Bundestags schreibt Moritz Döbler: ...
Der Deutsche Bundestag hat entschieden. In einer Sondersitzung haben 439 Abgeordnete für neue Verhandlungen mit Griechenland gestimmt, 119 votierten dagegen und 40 enthielten sich. Die politische Legitimation ist also rechnerisch eindeutig gegeben - aber ist sie es wirklich? Die riskante Strate




