phoenix WeltTour: Israel und Palästinensische Gebiete - Dienstag, 21. Juli 2015, 10.15 Uhr
ID: 1240534
Menschen verbinden diese Gebiete vor allem mit dem fortwährenden
Konflikt um Land und Grenzen. Die phoenix-WeltTour begleitet das
alltägliche Leben in der Krisenregion, zeigt es aber auch von einer
ganz anderen Seite. ZDF-Korrespondentin Nicola Albrecht stellt
Menschen und Geschichten vor - jenseits der bekannten Klischees. Von
israelischen Frauen im Militär über palästinensische
Fußballmannschaften bis hin zur jährlich stattfindenden Gay Parade in
Tel Aviv.
Die meisten Palästinenser empfinden ihr Leben in Gaza als ein
großes Gefängnis, in dem es an vielem mangelt, vor allem an Freiheit.
Besonders, seit die Hamas viele Gebiete dort kontrolliert. Doch es
gibt auch Positives im Alltag der Bewohner. Denn auch im
Westjordanland sind die Menschen fußballbegeistert. Vor vielen Jahren
hat Sepp Blatter hier eine Fußballakademie gegründet, um junge
Spieler zu fördern. Und immer, wenn die palästinensische
Nationalmannschaft spielt, trifft sich ein großer Fanclub zum Public
Viewing. Doch Fußball ist hier auch politisch. Denn die
Nationalmannschaft gibt es - nur den Staat Palästina, den gibt es
noch nicht.
Ziegeldächer, eine alte Kegelbahn neben einem Biergarten und nach
schwäbischer Manier sauber gefegte Wege - das kleine deutsche Dorf
Sarona liegt nicht auf der schwäbischen Alp, sondern mitten in
Israel, im Herzen von Tel Aviv. Vor allem wenn's ums Bier geht,
lieben die Israelis die deutsche Braukunst. Die deutsch-israelischen
Beziehungen sind heute enger denn je. Auch wenn die wahre Kraft, die
hinter den guten Beziehungen steht, nicht das Bier ist. Brückenbauer
waren vielleicht Politiker und Diplomaten - doch vor allem die Liebe.
Die phoenix-WeltTour zeigt den Alltag deutsch-israelischer Paare.
Dana und Christopher zum Beispiel haben sich in einem Club in Tel
Aviv kennengelernt. Heute leben sie zusammen in Berlin.
Jerusalem ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Problemen - den
bekannten politischen, aber auch den logistischen. Wer schon einmal
versucht hat, mit dem Auto von A nach B zu kommen weiß: in Jerusalem
dauert das Stunden. Deshalb wurde eine moderne Straßenbahn gebaut, um
den jüdischen Westteil mit dem arabischen Ostteil der Stadt zu
verbinden. Doch was den logistischen Teil einfacher macht, hat den
politischen Konflikt auf absurde Weise verschärft.
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Datum: 20.07.2015 - 15:20 Uhr
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