Obwohl sie inzwischen den Makler zahlen müssen, sind 64 Prozent der Vermieter für das Bestellerprinzip
ID: 1240803
die Einführung des Bestellerprinzips, das zeigt eine repräsentative
Umfrage von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / 60
Prozent der Vermieter erwarten dann aber vom Makler die Übernahme
sämtlicher Aufgaben von der Anzeigenschaltung bis zu Wohnungsübergabe
/ Die Mehrheit (68 Prozent) begrüßt auch die Einführung der
Mietpreisbremse / Das Problem des Wohnungsmangels wird aus ihrer
Sicht (84 Prozent) aber nicht gelöst
Wer seit 1. Juni in Deutschland einen Makler beauftragt, muss die
Kosten dafür selbst tragen. Somit werden in der Regel die Vermieter
zur Kasse gebeten und nicht mehr die Mieter. Dennoch sprechen sich 64
Prozent der Vermieter für die Einführung des Bestellerprinzips aus.
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von immowelt.de,
einem der führenden Immobilienportale. Grund für die Zustimmung
könnte sein, dass bereits vor der Einführung knapp jeder zweite
Vermieter (49 Prozent) ohne Makler einen neuen Mieter für die eigenen
vier Wände suchte. Weitere 23 Prozent beauftragten nur bei Bedarf
einen Immobilienprofi. Lediglich gut jeder 10. Immobilienbesitzer
überließ die Mietersuche komplett dem Makler.
Rundum-Paket erwünscht
Auch wenn sie den Makler inzwischen selber bezahlen müssen, sind
die meisten Wohnungseigentümer dazu bereit, ihn mit der Vermarktung
ihrer Immobilie zu beauftragen. Die Ansprüche an die Immobilienprofis
sind allerdings hoch: 6 von 10 Vermietern erwarten, dass Makler von
der Anzeigenschaltung bis hin zur Wohnungsübergabe sämtliche Aufgaben
übernehmen, sodass sie sich um nichts mehr kümmern müssen. Zudem
erwarten Vermieter, dass die Immobilienprofis bei der Wahl der Mieter
gute Menschenkenntnisse beweisen sowie den Papierkram rechtzeitig und
rechtssicher erledigen (je 60 Prozent).
Mietpreisbremse keine Lösung gegen Wohnungsmangel
Neben dem Bestellerprinzip ist seit 1. Juni auch die
Mietpreisbremse rechtskräftig. Eingeführt wurde sie bislang in
Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern, weitere Bundesländer
werden folgen. Auch diese Gesetzesänderung findet bei der Mehrheit
der Vermieter (68 Prozent) großen Anklang - und das, obwohl künftig
sinkende Renditen auf sie zukommen könnten. 64 Prozent sind der
Meinung, dass Vermietern die Mietpreisbremse zum Wohle der
Allgemeinheit zumutbar ist.
Dass die großen Mietanstiege durch die Mietpreisbremse merklich
gebremst werden, glaubt hingegen nur gut jeder 5. Vermieter. 42
Prozent gehen davon aus, dass es auch nach der Einführung noch
ausreichend Schlupflöcher geben wird, um höhere Mieten durchzusetzen.
Deswegen denkt auch knapp jeder 3. Vermieter (32 Prozent), dass
Mieter durch das neue Gesetz finanziell nicht entlastet werden, 6
Prozent fürchten sogar, dass es den Mietanstieg weiter vorantreibt.
Die überwiegende Mehrheit (84 Prozent) hält das neue Gesetz lediglich
für ein Herumdoktern an den Symptomen, aber keine Lösung gegen den
Wohnungsmangel.
Für die repräsentative Umfrage zur Mietpreisbremse und dem
Bestellerprinzip wurden im Auftrag von immowelt.de deutschlandweit
514 Vermieter befragt.
Weitere Informationen zur Mietpreisbremse und dem Bestellerprinzip
finden Sie unter http://news.immowelt.de.
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Über immowelt.de:
Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 5,3
Millionen eindeutigen Besuchern (comScore Media Metrix; Stand: Januar
2015) und mehreren Hunderttausend Immobilienangeboten pro Monat einer
der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und
Gewerbeimmobilien. Betrieben wird das Portal von der Nürnberger
Immowelt AG, zu deren Portfolio auch die Special-Interest-Portale
bauen.de, ferienwohnung.com, wohngemeinschaft.de und dreamflat.de
gehören. Zweites Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die
Entwicklung von Softwarelösungen für die Immobilienbranche.
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Datum: 21.07.2015 - 09:26 Uhr
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