Siemens oder der Flughafen München – wer wird „deutscher Meister“ im Projektmanagement?
ID: 124302
Zwei Projektteams sind für den „Deutschen Project Excellence Award“ nominiert
Nach Einschätzung der Award-Jury haben beide Teams ihre Projekte exzellent geführt – so unterschiedlich die jeweiligen Aufgaben der Teams auch waren. So hat das Team von der Siemens-Division Mobility zwei neue U-Bahn-Linien in Taiwan technisch ausgerüstet und zur Inbetriebnahme geführt. Das unter dem Namen „Metro Kaohsiung“ geführte Vorhaben umfasste unter anderem die Lieferung von Zügen, die Installierung von Signalanlagen, die Energieversorgung sowie das übergreifende Projektmanagement. Dem Team gelang es, die Laufzeit der Auftragsabwicklung zu verkürzen und somit die von ihm verantworteten Projektumfänge, trotz erheblicher bauseitiger Verzögerungen, zum geplanten Zeitpunkt zu übergeben. Außerdem hob die Jury die interkulturelle Kompetenz des Teams hervor. Es hat sich hoch professionell der Arbeitskultur und Mentalität seines Gastlandes angepasst.
Eine völlig andere Aufgabe hatte das Team der Flughafen München GmbH (FMG):
Unter der Führung des Competence Center Projektmanagement wurde ein gemeinsames Projektmanagementverständnis - Munich airport project management (Map) - unter Beibehaltung von Best Practices im Konzern entwickelt und breit verankert. Das gesamte Vorhaben umfasste viele einzelne Herausforderungen, um das Projektmanagement am Münchner Airport zu standardisieren und zu professionalisieren. So wurde mit Unterstützung der Firma parameta Projektberatung neben der Methodenentwicklung und Einführung das unternehmenseigene Schulungskonzept angepasst, Karrieremöglichkeiten erweitert und ein konzerninterner Project Excellence Award etabliert. Was der Jury gefiel: Das süddeutsche Team hat dabei das Top-Management sowie die rund 500 im Projektmanagement tätigen Mitarbeiter professionell in sein Vorhaben einbezogen. Zudem gilt das „Projektmarketing“ als vorbildlich. Dem Team ist es gelungen, einen kulturellen Wandel in seinem Konzern herbeizuführen, die Mitarbeiter vom Nutzen der Projektmanagement-Methodik zu überzeugen – und zu zeigen, dass gutes Projektmanagement auch Spaß macht.
Seit 1997 prämiert der Fachverband „GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.“ (Nürnberg) jährlich die besten deutschen Projektteams mit dem „Deutschen Project Excellence Award“. Die Managementleistungen der Bewerberteams werden von speziell ausgebildeten Assessoren „auf Herz und Nieren“ geprüft. Anschließend entscheidet eine Jury aus Fachleuten über Platz und Sieg. „Mit unserem Wettbewerb wollen wir exzellente Spitzenleistungen im Projektmanagement aufspüren und von den Vorgehensweisen der Könner lernen“, erklärt GPM Vorstand Raimo Hübner, „außerdem wollen wir durch den Award Projektmanagement in Deutschland weiter bekannt machen.“ Raimo Hübner hat beobachtet, dass sich von Jahr zu Jahr die Leistung und Professionalität der Bewerber verbessern. Besonders bei den wichtigen „weichen Erfolgsfaktoren“ wie interkulturelle Kompetenz, Kommunikation und Einbindung von Interessengruppen werden Spitzenteams immer professioneller. „Die Ergebnisse unseres Wettbewerbs beweisen den Nutzen, den die Wirtschaft aus Projektmanagement ziehen kann“, erklärt er. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Die GPM ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 5.300 Mitgliedern und 280 Firmenmitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen bildet die GPM das größte Netzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem Europäischen Kontinent.
Das primäre Ziel der 1979 gegründeten GPM ist es, die Anwendung von Projektmanagement in Deutschland zu fördern, weiter zu entwickeln, zu systematisieren, zu standardisieren und weiter zu verbreiten. Mehr dazu unter www.GPM-IPMA.de
Datum: 05.10.2009 - 15:08 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 05.10.2009
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