Großeinsatz für die Rettungsgasse / ADAC will Bundesländer für gemeinsame Aktivitäten gewinnen / Fahrschulen sollen Bedeutung des Rettungswesens stärker betonen
ID: 1243070
Anfahrt zum Unfallort wertvolle Zeit, weil die Autofahrer keine
Rettungsgasse bilden. Oft wissen die Verkehrsteilnehmer nicht, dass
sie gesetzlich zur Bildung der Rettungsgasse verpflichtet sind. Auch
die Bestimmungen, wie der rettende Weg frei gemacht werden muss, sind
meist unbekannt. Der ADAC will deshalb die Bundesländer für
gemeinsame Aktivitäten gewinnen, mit denen das Bewusstsein der
Verkehrsteilnehmer für die Rettungsgasse geschärft wird.
Beispielhaft ist die seit 2013 laufende Zusammenarbeit des ADAC
mit dem Bayerischen Innenministerium und weiteren Akteuren der
Verkehrssicherheitsarbeit. Eine öffentlichkeitswirksame
Auftaktveranstaltung, Hinweise im Rundfunk sowie Informationsmaterial
für die Verkehrsteilnehmer, Banner an Autobahnbrücken und Aufkleber
auf Polizeifahrzeugen machten den Anfang.
Der ADAC empfiehlt, das Thema Rettungsgasse und die Bedeutung
eines wirkungsvollen Rettungswesens noch intensiver in die
Fahrausbildung einzubinden. Auch sollte darüber nachgedacht werden,
die regulatorischen Bedingungen zur Bildung einer Rettungsgasse zu
vereinfachen. So könnte - wie etwa in Österreich bereits üblich -
auch auf den deutschen Autobahnen die Rettungsgasse grundsätzlich
rechts von der linken Fahrspur gebildet werden - unabhängig von der
Zahl der Fahrspuren.
Auch der ADAC selbst leistet einen Beitrag. So werden nach und
nach alle ADAC-Straßenwachtfahrzeuge mit Aufklebern an der
Heckscheibe bestückt, die auf die Bildung einer Rettungsgasse
hinweisen. Weiter stellt der Club seinen Mitgliedern über die
ADAC-Geschäftsstellen kostenlose Informationen sowie Aufkleber für
das eigene Fahrzeug zur Verfügung; Schließlich informiert er
umfassend über die Clubzeitschrift Motorwelt und das Internet.
Die "Rettungsgasse" ist im Juli 2015 Schwerpunktthema des ADAC im
Rahmen seiner Verkehrssicherheitsaktion "2015 - ja sicher!". Ziel der
Aktion ist es, das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen
Verkehrsteilnehmers zu stärken und somit die Verkehrssicherheit in
Deutschland weiter zu verbessern. Umfangreiche Informationen zur
"Rettungsgasse" werden vom Club unter www.adac.de/rettungsgasse zur
Verfügung gestellt.
Hinweis: Zu diesem Pressetext bietet der ADAC unter
www.presse.adac.de Grafiken sowie unter www.adac.de/tv einen Film an.
Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Andreas Hölzel
Tel.: +49 (0)89 7676 5387
E-Mail: andreas.hoelzel@adac.de
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Datum: 27.07.2015 - 11:18 Uhr
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Auto & Verkehr
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