Misstrauen in Krisenländern ist hoch
ID: 1243142
Misstrauen in Krisenländern ist hoch
Krisen wie die an den weltweiten Finanzmärkten oder in der Europäischen Währungsunion haben eines gemeinsam: Mangelndes Vertrauen hat sie ausgelöst oder zumindest merklich verstärkt. Aktuell wird das am Beispiel Griechenland deutlich, wie der neue Vertrauensindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt.
Vertrauen ist die Basis zwischenmenschlicher und wirtschaftlicher Beziehungen. Doch wie ist es um das Vertrauen in einzelnen Ländern bestellt? Und wie hat es sich in den vergangenen Jahren entwickelt? Diesen Fragen geht das IW Köln mit seinem neuen Vertrauensindex nach, der das Vertrauen in 20 europäischen Ländern misst und miteinander vergleicht. Im Gesamtranking belegen Dänemark, Schweden und Finnland die ersten drei Plätze. Deutschland liegt im europäischen Vertrauensvergleich 2014 auf dem siebten Platz - vor allem beim Vertrauen ins Wirtschaftssystem kann die Bundesrepublik punkten. Doch auch in den beiden anderen Kategorien - Vertrauen in das politische System und Vertrauen in das Gesellschaftssystem - liegt Deutschland in den Top Ten.
Anders Griechenland: Nach der Finanzkrise musste das Land einen dramatischen Vertrauensverlust hinnehmen. Lag das Land im Jahr 2000 noch auf Rang 15, sank das Vertrauen in das Wirtschaftssystem seither stetig und liegt dort mittlerweile auf dem letzten Platz - in allen drei Kategorien. Auch Italien und Portugal zählen zu den Schlusslichtern im Vertrauensranking. Daraus lasse sich jedoch nicht ablesen, dass die Menschen dort grundsätzlich misstrauisch sind, erklärt IW-Ökonom Dominik Enste: "Das Misstrauen richtet sich gegen das politische und wirtschaftliche System. In den Familien und Freundeskreisen kann in diesen Ländern dennoch ein hohes Vertrauensniveau herrschen."
Die IW-Wissenschaftler um Enste haben für den Vertrauensindex verschiedene Umfrage- sowie Marktdaten zum Thema Vertrauen zusammengefasst und so einen internationalen Vergleich der vergangenen 14 Jahre erstellt.
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. IW Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50459 Köln
Deutschland
Telefon: 0221 4981-1
Telefax: 0221 4981-533
Mail: presse@iwkoeln.de
URL: www.iwkoeln.de
PresseKontakt / Agentur:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. IW Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50459 Köln
Deutschland
Telefon: 0221 4981-1
Telefax: 0221 4981-533
Mail: presse(at)iwkoeln.de
URL: www.iwkoeln.de
Datum: 27.07.2015 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1243142
Anzahl Zeichen: 2524
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 411 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Misstrauen in Krisenländern ist hoch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. IW Köln (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Banken im Euroraum haben die Kreditvergabe an Unternehmen und Privathaushalte in den vergangenen Jahren reduziert, während sie mehr Geld in Staatsanleihen gesteckt haben. Das könnte gefährlich werden, wie der "Bankenmonitor 2015" des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zei
Europäische Kapitalmarktunion - Zuerst das Vertrauen wiederherstellen ...
Damit die Unternehmen in Europa wieder mehr investieren, schlägt Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine Kapitalmarktunion vor. Mit ihrer Hilfe könnten sich Firmen europaweit auf dem Kapitalmarkt refinanzieren. Doch gegen die aktuelle Investitionsschwäche hilft nur ein umfassendes Maßnahm
Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern - Äpfel-Birnen-Vergleich legitimiert kein Entgeltgesetz ...
Das Statistische Bundesamt vermeldete zum Wochenanfang die unbereinigte Lohnlücke: 22 Prozent waren es 2014. Als Aufreger taugt diese Differenz der Durchschnittslöhne von Frauen und Männern aber nicht mehr, als Legitimierung für ein Entgelttransparenzgesetz erst recht nicht. Denn die Entgeltun
Weitere Mitteilungen von Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. IW Köln
Oldtimer-Sprinter startet bei der Spaß-Rallye 'Carbage Run' ...
- Dreierteam fährt mit Sprinter der ersten Generation durch zehn Länder und legt rund 3000 km zurück - Liebevoll "aufgemotzter" Transporter wird dank Gasgrill an Bord zu einem Treffpunkt der Rallye - "Team Sprinter" ist komfortabel unterwegs: "Im Fahrerhaus hat man au
FIRST MAJESTIC meldet freundliche Übernahme von SILVERCREST MINES ...
ldet freundliche Übernahme von SILVERCREST MINES First Majestic Silver Corp. (First Majestic) und SilverCrest Mines (SilverCrest) freuen sich bekannt zu geben, dass die Unternehmen ein endgültiges Abkommen (das Vereinbarungsabkommen) unterzeichnet haben, dem zufolge First Majestic sämtliche em
Es bleibt kalt: Neue Kältemaschinen für den Potsdamer Platz ...
Was der Autokran da in die Höhe hebt, wiegt 17 Tonnen. Es handelt sich um eine von zwei neuen Kältemaschinen, die heute durch das Dach in die Kältezentrale am Potsdamer Platz eingebracht wurden. Jede verfügt über eine Leistung von 3,7 Megawatt. Sie verstärken die vorhandenen Kühlanlagen in de
Willi Stroh erhält das WITTENSTEIN-Stipendium 2015 ...
Einen besonders forschungsorientierten Studiengang hat sich Willi Stroh ausgesucht: Der 18-jährige Abiturient des Deutschorden-Gymnasiums Bad Mergentheim wird an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Chemie studieren. Eine monatliche finanzielle Unterstützung erhält er dazu von der WITTE




