Gefahr aus dem Wald oder Erfolg für den Artenschutz? /
ZDF-Umweltreihe "planet e." nimmt "Wölfe ins Visier" (FOTO)
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(ots) -
In Deutschland gibt es rund 25 Wolfsrudel, die sich immer weiter
ausbreiten. Obwohl sie streng geschützt sind, werden die Tiere oft
illegal abgeschossen. Ist es der Wunsch, einen Jagdkonkurrenten aus
dem Weg zu räumen, oder doch die uralte Angst vorm bösen Wolf? Müssen
wir uns über die steigende Zahl der Wölfe Sorgen machen, oder ist sie
ein Erfolg für den Artenschutz? Für die ZDF-Dokumentation "Wölfe im
Visier" geht "planet e."-Autor und Zoologe Axel Gomille am Sonntag,
16. August 2015, 14.45 Uhr, auf Spurensuche. Er folgt Wölfen und
Wolfsforschern, Kriminalbeamten und Pferdezüchtern, um zu beleuchten,
wie wir uns mit den Wölfen arrangieren können.
Der Wolf ist eine der seltensten Tierarten Deutschlands und
genießt in der Europäischen Union laut Gesetz strengen Schutz. Der
Abschuss eines Wolfs kann deshalb als Straftat mit hohen Geldstrafen
und Gefängnis geahndet werden. Doch die Aussicht auf Bestrafung
scheint nicht abzuschrecken. Das Landeskriminalamt Sachsen ermittelt
derzeit gegen einen unbekannten Schützen, der im Frühjahr 2014 in der
sächsischen Lausitz einen Wolf erlegte. Das Tier war der Vater eines
Wolfsrudels. Ein herber Verlust, denn alleine konnte die Wolfsmutter
die Jungen nicht versorgen. Im Laufe des Sommers stellte sich heraus,
dass alle Welpen verendet waren - vermutlich verhungert. Eine einzige
Kugel hatte eine ganze Familie der streng geschützten Tiere
ausgelöscht.
Trotzdem gibt es immer mehr Wölfe in Deutschland. Sie kommen sogar
bis vor die Tore Berlins oder Hamburgs. "planet e." fragt: Wird es
bald deutschlandweit Wölfe geben? Und wie können Menschen und Wölfe
zusammenleben?
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Datum: 11.08.2015 - 14:01 Uhr
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