Forex IBs und Introducer bekommen ab 2016 keine Provision mehr. Wie weiter und welche Lösungen gibt es?
Die neuen anstehenden Gesetzesänderungen in Europa unter Bezug auf die neue MiFID II Rahmenbedingungen treffen auch den Forex Markt erheblich. Introducing Broker (IBs) haben dann ein kräftiges Problem.
FX Kommissionen sind bald passé(firmenpresse) - Die neuen anstehenden Gesetzesänderungen in Europa unter Bezug auf die neue MiFID II Rahmenbedingungen treffen auch den Forex Markt erheblich. Introducing Broker (IBs) haben dann ein kräftiges Problem.
TME Markets Ltd wies in ihrer am gestrigen Tage verlauteten Erklärung an alle angebundenen Empfehlungsgeber und IBs darauf hin, dass die anstehenden MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive) Änderungen auch den FX Markt treffen werden.
„Um die angebundenen Partner und Introducing Broker nicht zu verunsichern informieren viele in der EU zugelassenen Brokeragehäuser ihre Zuträger und Kundenvermittler überhaupt nicht oder nur unzureichend“, stellte TME Markets Ltd fest. Die neuen Anforderungen bzw. die gesetzlichen Änderungen, die ab dem 01.01.2016 die gesamte Finanzwirtschaft wie ein Schuss ins Genick treffen werden, „werden kulant und absichtlich totgeschwiegen“, so Stefan Jockwitz, Head of Sales von TME Markets Ltd.
Das Kommissionsverbot, dass für alle nach §34c GewO tätigen Dienstleister besonders trifft, macht die Entgegennahme von Provisionen und Aufwandsentschädigungen, ja selbst KickBack-Vergütungen aus dem vermittelten Forex / FX - Kontoeinrichtungen nicht mehr möglich.
Demnach „werden alle Brokerhäuser, die in einem Land der EU ihren Sitz haben, deren Vermittler ab dem 01.01.2016 keine Provisionen mehr auf die introduzierten Kunden zahlen können, wenn sie weiterhin rechtskonform arbeiten wollen“, so Jockwitz weiter. Ausschließlich Honorarvermittler als auch Ausschliesslichkeitsvermittler können von derartigen Restriktionen ausgenommen werden.
Es wird geschätzt, dass allein 40% aller in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Finanzdienstleister von den MiFID II Neuregelungen in der Verprovisionierung betroffen sind. Im Forex/FX Bereich stellt diese Zielgruppe bis zu 90% aller Zuträger für die Brokerageunternehmen.
Kein anderer Finanzdienstleistungsbereich wird demnach so stark betroffen sein, wie das Forex / FX-Segment, schätzt TME Markets Ltd. „Oft haben Vermittler und IBs Kunden erfolgreich über Jahre platziert und erhalten Kick-Backs auf entweder jeden einzelnen Trade, den der Kunde ausführt oder Broker zahlen alternative Vergütungsmodelle wie Einmalprovisionen oder einen festen Anteil am Spread, dem Preisaufschlag auf jedem Währungshandelspaar. Diese Einnahmen fallen in Zukunft komplett weg; viele Finanzdienstleister, die im Devisenmarkt ihre Hauptdomäne fanden, stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin“, fügte Stefan Jockwitz hinzu.
„Doch wo Herausforderungen anstehen, gibt es auch immer Lösungsansätze“ beruhigt Omar Rasouli, der als PR- und Pressesprecher des Unternehmens zusammen mit den angeschlossenen Brokeragepartnern in den vergangenen Wochen nach rechtskonformen Lösungen für die anstehenden Probleme suchte – und fand.
TME Markets Ltd gibt gern Finanzdienstleistern und FX Introducing Brokern wertvolle Hinweise und Tipps, wie mit den neuen MiFID II Regeln umzugehen ist und welche Alternativen die sich ändernde Gesetzeslage mit sich bringt.
Telefonische Kontaktaufnahmen sind Mo-Fr zwischen 10 und 18 Uhr deutscher Zeit unter +49 (0) 7221 2174 170 zum deutschen Lokaltarif oder +44 (0) 20 3286 60 67 direkt möglich. Weitere Informationen sind in der Section Finanzdienstleister unter http://www.tmemarkets.com abrufbar.
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Datum: 18.08.2015 - 13:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1251218
Anzahl Zeichen: 3644
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Stefan Jockwitz
Stadt:
London
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Kategorie:
Börse & Aktien
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 18.08.2015
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