Weltraumtourismus auf dem Vormarsch / ISM-Studentin schreibt Abschlussarbeitüber das Urlaubsziel Weltall
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Superreichen, doch das könnte sich bald ändern. Privat finanzierte
Projekte sind dabei, eigene Trägerraketen und Raumfahrzeuge zu
entwickeln und den Traum vom Urlaub im All Wirklichkeit werden zu
lassen. Welche Chancen und Herausforderungen der Weltraumtourismus
aus unternehmerischer Sicht mit sich bringt, hat Lisa Schachner in
ihrer Abschlussarbeit an der International School of Management (ISM)
untersucht.
Weltraumtourismus hat für Lisa Schachner schon längst nichts mehr
mit Science Fiction zu tun. Die 23-Jährige studiert an der ISM
Frankfurt/Main Tourismus und Eventmanagement und hat sich in den
vergangenen Monaten intensiv mit den privaten Unternehmen am Markt,
ihren Konzepten und Entwicklungen auseinandergesetzt. "Der Schritt
von der Wissenschaft zur Kommerzialisierung ist getan, wirft aber
viele Fragen auf", erklärt die Studentin. "Auswirkungen auf die
Umwelt, Rechtsfragen und vor allem die Zertifizierung von Probeflügen
sind die großen Themen, die private Anbieter wie Space Adventures in
den USA beschäftigen." Der US-amerikanische Marktführer hat 2001 mit
Dennis Tito den ersten Weltraumtouristen vermitteln können. Sechs
weitere folgten seitdem.
Ein Höhepunkt von Schachners Recherchetätigkeit war das Interview
mit Anousheh Ansari, die 2006 als erste Weltraumtouristin zur
Internationalen Raumstation (ISS) reiste. "Als Touristikerin
interessieren mich natürlich auch die Erwartungen und Erfahrungen der
Urlauber. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass Ansari mir per
Video-Botschaft einige Fragen beantworten konnte." Wie hält man sich
im Weltall fit? Wie beschäftigt man sich? Was kann man im Weltall
überhaupt essen? Auf viele praktische Fragen, die für Anbieter von
Bedeutung sind, gibt Schachner in ihrer Abschlussarbeit Antwort. "Ich
war positiv überrascht, wie offen viele Experten auf dem Gebiet
gesprochen haben, die ich für Interviews angefragt habe. Sie haben
mir die Unternehmensseite näher gebracht und erklärt, was realistisch
möglich ist." In den Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass
die Nachfrage auf Kundenseite groß ist. Das berichten zumindest
Anbieter von Parabelflügen, die einen Vorgeschmack auf die
Schwerelosigkeit im All bieten. Kurz vor Abgabe ihrer Abschlussarbeit
wagt die Dietzenbacherin auch eine Prognose. "Ich vermute, dass
Suborbitalflüge, bei denen Insassen in Höhe von rund 100 Kilometern
den Blick auf die Erde genießen können, schon in den nächsten Jahren
Normalität werden. Ich würde die Chance auf jeden Fall sofort
ergreifen."
Hintergrund:
Die International School of Management (ISM) zählt zu den
führenden privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. In den
einschlägigen Hochschulrankings firmiert die ISM regelmäßig an
vorderster Stelle. Die ISM hat Standorte in Dortmund, Frankfurt/Main,
München, Hamburg und Köln. An der staatlich anerkannten, privaten
Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft wird der Führungsnachwuchs
für international orientierte Wirtschaftsunternehmen in kompakten,
anwendungsbezogenen Studiengängen ausgebildet. Alle Studiengänge der
ISM zeichnen sich durch Internationalität und Praxisorientierung aus.
Projekte in Kleingruppen gehören ebenso zum Hochschulalltag wie
integrierte Auslandssemester und -module an einer der über 160
Partneruniversitäten der ISM.
Pressekontakt:
Daniel Lichtenstein
Leiter Marketing & Communications
ISM International School of Management GmbH
Otto-Hahn-Str. 19
44227 Dortmund
Tel.: 0231.975139-31
Fax: 0231.975139-39
E-Mail: daniel.lichtenstein@ism.de
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Datum: 19.08.2015 - 11:22 Uhr
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