Bei der Herstellung von Kinderprodukten hat die Sicherheit oberste Priorität (FOTO)
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(ots) -
Bevor ein Produkt für Kinder, sei es ein Kinderwagen, ein
Autokindersitz, ein Hochstuhl, eine Babyflasche oder anderes, für den
Verkauf zugelassen wird, ist es ein langer Weg. Jedes Produkt wird
nach europäischen Sicherheitsnormen genauestens unter die Lupe
genommen und dabei nicht nur auf mechanische und physikalische
Sicherheit und Entflammbarkeit, sondern auch auf die in den
Materialien verwendeten chemischen Inhaltsstoffe überprüft und
getestet.
Vor dem Produktstart
Vor dem Produktstart muss sichergestellt werden, dass in den
verwendeten Materialien keine gefährlichen Stoffe wie Schwermetalle,
Phthalate, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK),
zinnorganische Stoffe oder schädliche Farbstoffe enthalten sind. Dazu
lassen die Hersteller chemische Tests von unabhängigen Laboratorien
und Instituten durchführen, wie zum Beispiel dem TÜV, Bureau Veritas,
Intertek oder der SGS-Gruppe.
Es gibt viele Sicherheitsrichtlinien und Regeln, die von
Herstellern, Importeuren und Lieferanten eingehalten werden müssen.
Die Europäische Norm EN 71 zum Beispiel beschreibt die Sicherheit von
Spielzeug und legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Migration
bestimmter chemischer Elemente aus einem Material fest. Migration
bezeichnet das Wandern (Migrieren) chemischer Stoffe, wie
beispielsweise Weichmacher, an die Oberfläche von Kunststoffen oder
in umgebende Stoffe.
Während der Produktion
Während der Produktion werden die Materialien in
Stichprobenprüfungen immer wieder kontrolliert. Somit kann sich der
Verbraucher sicher sein, dass kritische Stoffe wie die gefährlichen
PAK oder DEHP in Markenprodukten nicht vorkommen.
Im Laden
Ein Produkt für Kinder darf in der EU nur verkauft werden, wenn es
den nationalen Sicherheitsrichtlinien entspricht, in denen jedes
EU-Land die Allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinien (General
Product Safety Directive) umgesetzt hat. Wenn ein Produkt als
unsicher eingeschätzt wird, da es die geforderten Standards nicht
erfüllt oder eine offensichtliche Verletzungsgefahr, die nicht in den
Normen festgelegt ist, in sich birgt, wird es sofort vom europäischen
Markt genommen und den Behörden aller Mitgliedsstaaten gemeldet.
Kleine Helden leben sicher
Weitere aktuelle Informationen und Antworten auf Fragen rund um
die Verwendung chemischer Stoffe in Produkten für Kinder bietet die
Initiative "Kleine Helden leben sicher" auf der Website und bei
Facebook. Die Initiative wurde 2014 vom Bundesverband Deutscher
Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH) ins Leben gerufen, um
ratsuchenden Eltern zur Seite stehen.
Pressekontakt:
"Kleine Helden leben sicher" Pressestelle
Kleine Helden leben sicher
c/o F&H Public Relations GmbH
Brabanter Str. 4
80805 München, Deutschland
Tel.: +49 89 121 75 - 135
E-Mail: presse@kleineheldenlebensicher.org
Web: http://www.kleineheldenlebensicher.de/
Facebook: https://www.facebook.com/kleineheldenlebensicher
Twitter: https://twitter.com/InitiativeKHLS
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Datum: 27.08.2015 - 10:24 Uhr
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