Kyocera stellt eine neue Touch–Feeling-Technologie zur Simulation eines tatsächlichen Tastendrucks vor
Die geschützte Virtual-Reality-Technologie ermöglicht das Empfinden einer echten Tasten - Berührung durch die mechanische Rückmeldung eines Displays oder einer Bedienoberfläche. Dies simuliert das Betätigen einer mechanischen Taste. Für Anwendungen im Automobilbereich wird eine Erhöhung der Fahrsicherheit erwartet.
Es ist ein bekannter Nachteil gängiger Touch-Eingabegeräte, dass der Eindruck einer echten Tastenberührung aufgrund einer fehlenden mechanischen Rückmeldung der HMI unvollkommen ist. Es treten Fehler auf, da nur visuell dargestellt werden kann, ob eine gewünschte Eingabe registriert wurde oder nicht. Kyocera setzt in seiner Lösung eine eigens entwickelte Virtual-Reality-Technologie ein, um mechanische Tasten u.a. auf Bildschirmen zu simulieren. Den Grundsätzen der virtuellen Realität entsprechend, werden indiesem Fall die Pacini-Nerven in den Fingern stimuliert, um im Gehirn den Eindruck eines realen mechanischen Tastendrucks zu erzeugen.
Das technische Prinzip dieses Effektes ist folgendes: Das Gefühl eines „echten“ Tastendrucks wird simuliert aus der Kombination verschiedener Druckempfindungen im Finger. Wird beim Hereindrücken der virtuellen Taste ein bestimmter (durch S/W einzustellender) Triggerwert des Druckes überschritten, wird daraufhin die berührte Oberfläche in gezielter Weise (Frequenz, Wellenform) in Vibration versetzt wird, womit die zweite Phase des Schaltprozesses simuliert wird.
Diese „Haptivity“ Technologie von Kyocera simuliert damit über die Nerven der Finger den Eindruck der Betätigung einer mechanischen Taste (Patent Nr. EP2461233B1, wirksam bis 2030).
Die gezielte Kombination aus Druckerkennung und nachfolgender Vibrationsanregung der Oberfläche erzeugt das Gefühl, eine normale Taste, eine Gummitaste, ein Stellrad bzw. -ring und vieles mehr zu betätigen, wobei sich die tatsächliche mechanische Bewegung der berührten Oberfläche nur im Mikrometerbereich abspielt. Durch entsprechende Programmierung der Gerätesoftware können verschiedene Berührungseffekte hervorrufen und gesteuert werden. Dies gewährt Spielraum für kreative Designs der HMI.
Kyocera setzt diese patentierte Technologie zukünftig in seinen Produkten ein und plant ein Programm zur Lizenzvergabe aktiv gesteuerter Oberflächenstrukturen und -bewegungen“, erklärt Manfred Sauer, Managing Director bei der Kyocera Display Europe GmbH. Die beeindruckenden Prototypen lassen bereits ahnen, dass bald zahlreiche vielversprechende Anwendungen auf den Markt kommen, deren Funktion auf der Kombination von Piezoelementen, einem proprietären ASIC und der neuen patentierten Technologie beruht“.
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Über Kyocera
Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 226 Tochtergesellschaften (31. März 2015) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit weltweit mehr als 6 Gigawatt installierter Gesamtleistung.
2015 belegt Kyocera Platz 552 in der “Global 2000” – Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.
Mit etwa 68.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,74 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.
Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerkes hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 385.000 Euro).
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Datum: 27.08.2015 - 16:23 Uhr
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