Einbrecher müssen draußen bleiben

Einbrecher müssen draußen bleiben

ID: 1257413
(ots) - Langfinger haben eigentlich ganzjährig Saison.
Doch wenn ab Herbst die Tage kürzer und früher dunkel werden, hat
diese Branche Hochkonjunktur. Wer Opfer eines Einbruchs wurde, der
hat nicht nur den finanziellen Schaden, sondern muss auch mit den
emotionalen Folgen fertig werden: Das Eindringen in die Privatsphäre
ist ein Schock, man fühlt sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr
sicher. Dazu kommt die Angst vor einem weiteren Einbruch. Das
Finanzberatungsunternehmen Swiss Life Select gibt Tipps, wie sich
Verbraucher vor einem Einbruch schützen können und welche
Vorkehrungen zu treffen sind, um nicht auf den Kosten sitzen zu
bleiben.

Man kommt nach der Arbeit nach Hause und ist geschockt: Es wurde
eingebrochen, Schränke und Schubladen sind durchwühlt, der Inhalt ist
wild über den Boden verstreut, Laptop, Tablet und der teure Schmuck
fehlen. "In den vergangenen fünf Jahren haben Wohnungsbrüche um 35 %
zugenommen", weiß Dr. Günther Blaich, Mitglied der Geschäftsführung
von Swiss Life Select Deutschland und dort verantwortlich für das
Partner- und Produktmanagement. "Wie ein Blick in den Einbruch-Report
des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
verrät, geschehen die meisten Einbrüche in den Herbst- und
Wintermonaten, wobei die Taten eher tagsüber als nachts verübt
werden." Ebenfalls interessant zu lesen: 2014 wurde in den
Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen am häufigsten eingebrochen.
Einen alarmierenden Anstieg an Einbruchsopfern gab es in Bayern (+28
%), dem Saarland und in Baden-Württemberg (je 19 %).

Wer den Schaden hat ...

Man kann davon ausgehen, dass bei jedem Einbruch im Durchschnitt
ein Schaden von 3.250 Euro entsteht. Für den entstandenen materiellen
Verlust kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Dazu gehören
nicht nur der Gegenwert der gestohlenen Wertgegenstände, sondern auch


die Kosten zur Beseitigung der entstandenen Schäden an Türen oder
Fenstern.

Wichtige Voraussetzung dafür: Die Wohnungstür muss verschlossen
gewesen sein und es müssen nachweisliche und sichtbare
Einbruchsspuren vorhanden sein. "Wer also die Haustür einfach nur
zugezogen und nicht abgesperrt hat, der geht möglicherweise leer
aus", erklärt Blaich.

Der Einbruch muss unverzüglich bei der Polizei gemeldet und
angezeigt werden. Sinnvoll ist, auch die Hausratversicherung
möglichst schnell zu informieren. Diese benötigt zur Abwicklung eine
Liste des gestohlenen Inventars zusammen mit den Original-Rechnungen
und der polizeilichen Anzeige. Blaich rät: "Auch wenn beim Kauf die
wenigsten davon ausgehen, dass der Gegenstand gestohlen werden
könnte, ist es dennoch hilfreich, besonders wertvolle Gegenstände wie
Möbel, Schmuck oder Elektrogeräte zu fotografieren und die Belege
aufzubewahren."

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Selbst wenn die gestohlenen Gegenstände durch die
Hausratversicherung ersetzt werden - das ungute Gefühl in den eigenen
vier Wänden nach einem Einbruch bleibt oft monatelang. Damit es erst
gar nicht so weit kommt, helfen ein paar einfache Tricks, um den
Einbrechern das Leben schwer zu machen. Am besten ist, Türen und
Fenster immer zu schließen, wenn das Haus verlassen wird - selbst
wenn nur für kurze Zeit. Kletterhilfen wie Leitern, Gartenmöbel oder
Mülltonnen, mit denen die Diebe leicht an weniger gesicherte oder
offene Fenster und Balkontüren gelangen, sollte man entfernen
beziehungsweise wegsperren. Einbruchhemmende Beschläge an Türen und
Fenstern erschweren das Aufhebeln zusätzlich.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte dafür sorgen, dass die
eigenen vier Wände möglichst bewohnt aussehen. Überquellende
Briefkästen sind ein sicheres Indiz dafür, dass die Bewohner nicht
zuhause sind und die Luft rein ist. Nachbarn können beim Leeren der
Briefkästen helfen, Zeitschaltuhren regeln Licht und Jalousien und
vermitteln so einen bewohnten Eindruck. Auf den
Social-Media-Plattformen sollte man sich mit öffentlichen
Abwesenheitsankündigungen zurückhalten - denn gerade für Langfinger
sind Facebook und Twitter heute hilfreiche Informationsquellen, um zu
erfahren, wann und wo es etwas zu holen gibt.

Eine Checkliste mit Infografik, wie Einbrechern das Leben schwer
gemacht werden kann, gibt es auf www.swisslife-select.de/einbruch.



Medienkontakt:
Swiss Life Deutschland
Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 511 9020 - 54 30
Fax: +49 511 9020 - 53 30
E-Mail: medien@swisslife.de
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