Eine Frage des Materials
Industriearmaturen für die Mess- und Regeltechnik kommen mit höchst unterschiedlichen Medien in Kontakt – und jedes davon hat ganz spezifische Eigenschaften und Besonderheiten. Dichtheit ist dabei immer oberstes Gebot, denn schließlich sind nicht alle Gase und Flüssigkeiten für Mensch und Umwelt unbedenklich. AS-Schneider bietet Anwendern ein umfangreiches Sortiment von weichdichtenden Armaturen mit Ventilsitzen aus Kunststoff. Um für jeden Einsatzfall einen sicheren und leckagefreien Betrieb sicherzustellen, wählt der Armaturen-Spezialist das Dichtungsmaterial abhängig von Druck, Betriebstemperatur und Prozessmedium sorgfältig aus.
Zu den weltweit führenden Herstellern von Industriearmaturen für die Mess- und Regeltechnik gehört AS-Schneider. Das Familienunternehmen aus Nordheim bei Heilbronn ist seit vielen Jahren Partner zahlreicher renommierter Firmen aus unterschiedlichen Branchen. Daher kann es auf eine reichhaltige Praxiserfahrung sowie
auf ein profundes Know-how bei der Entwicklung und Produktion individueller Lösungen bauen. Der Spezialist bietet ein breites Sortiment an weichdichtenden Ventilen und Ventilblöcken mit einer großen Vielfalt an Material- und Anschlussoptionen für jegliche Anforderungen.
Zuverlässige Lösungen für die Erdgasindustrie
Die weichdichtenden Armaturen von AS-Schneider kommen beispielsweise bei der Förderung und dem Transport von Erdgas zum Einsatz. Hier herrschen besonders hohe Anforderungen: Denn einerseits darf aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen kein Gas in die Umgebung entweichen, andererseits können undichte Messanordnungen und damit Fehler bei Druck- oder Durchflussmessungen schnell hohe Kosten zur Folge haben. Absolute Dichtheit und eine wiederholgenaue Arbeitsweise der Ventile sind daher von großer Bedeutung.
Rohes Erdgas wird über drei verschiedene Verfahren gewonnen: Öl-, Gas- und Kondensatbohrungen. Je nach Art der Bohrung enthält es zahlreiche weitere Substanzen, darunter Rohöl, Ethan, Propan, Butan, Pentan, Wasserdampf, Kohlendioxid, Helium oder Stickstoff. Auch mit Sand, Kies, Schmutz oder Schwefelwasserstoff kann das Roherdgas verunreinigt sein. Darüber hinaus reichern es die Hersteller mit weiteren Chemikalien an – zum Beispiel mit Merkaptan, um den typischen Gasgeruch zu erzeugen, sowie mit Korrosionsschutzmitteln und Glykol, um die Pipelines vor Feuchtigkeit und Frost zu schützen. Allerdings machen diese Stoffe das Roherdgas zu einem hochaggressiven und komplexen Prozessmedium, das Leitungen und Armaturen angreift und mit der Zeit beschädigt.
Druck, Temperatur und Prozessmedium sind die Kriterien
Für Armaturenhersteller ist daher die Auswahl des richtigen Dichtungsmaterials von großer Bedeutung: Denn nicht jeder Kunststoff ist unempfindlich gegen sämtliche Bestandteile und Zusätze des
Roherdgases. Auch haben die Werkstoffe unterschiedliche Einsatzgrenzen in Bezug auf Druck und Betriebstemperatur. All das kann auf lange Sicht die Ventildichtungen beschädigen und zu gefährlichen und kostspieligen Leckagen führen. AS-Schneider bietet deshalb verschiedene weichdichtende Materialien an. Das stellt sicher, dass die Armaturen den Anforderungen in der Praxis zu hundert Prozent standhalten.
Die Ventile und Ventilblöcke von AS-Schneider bewähren sich bereits seit langem in zahlreichen Anwendungen. Neben der Tatsache, dass sich das Material optimal auf den individuellen Einsatzfall abstimmen lässt, bieten die weichdichtenden Armaturen noch weitere Vorteile: Sie sind nicht nur sicher und zuverlässig, der elastische Kunststoff gleicht auch Unebenheiten an den Dichtflächen aus. Zudem lassen sich die Dichtungen einfach austauschen, was insbesondere bei aggressiven oder verschmutzten Prozessmedien wie Roherdgas die Lebensdauer der Ventile erhöht. Statt eine komplette Armatur zu ersetzen, kann der Anwender einfach nur den Ventilsitz wechseln. Dies verringert den Reparaturaufwand und erhöht zudem die Sicherheit: Denn durch regelmäßige Wartung kann der Anlagenbetreiber das Risiko einer Leckage weitgehend minimieren.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das 1875 gegründete Familienunternehmen AS-Schneider zählt heute mit rund 350 Mitarbeiter/innen zu den weltweit führenden Herstellern von Industriearmaturen für die Mess- und Regeltechnik. Im Marktsegment der Ventile für Großdieselmotoren, wie sie beispielsweise für Schiffsantriebe und zur Stromerzeugung benötigt werden, agiert AS-Schneider sogar als Weltmarktführer. Mit eigenen Tochterunternehmen in Rumänien, Singapur, Dubai (V.A.E.) und Houston (USA) sowie professionellen Partnern in über 20 Ländern weltweit, sind wir überall dort zu finden, wo unsere Kunden uns brauchen.
Datum: 08.09.2015 - 09:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1259098
Anzahl Zeichen: 4842
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Anastassija Kinstler
Stadt:
Nordheim
Telefon: +49 7133 101-0
Kategorie:
Industrie
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 08.09.2015
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Die Pressemitteilung mit dem Titel:
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