Neue Westfälische (Bielefeld): Belgien sucht sich Flüchtlinge in Bielefeld aus
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Deutschland sorgt für immer kreativere Lösungsversuche. So haben
Regierungsvertreter Belgiens nach einem Bericht der in Bielefeld
erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagausgabe) in einer
Bielefelder Flüchtlingsunterkunft 39 Menschen abgeworben. Auf
höchster Bundesebene sei ausgehandelt worden, dass Belgien insgesamt
250 Flüchtlinge aus deutschen Aufnahmeeinrichtungen bekomme. Dem
Vernehmen nach soll das Angebot direkt an Bundeskanzlerin Merkel
gegangen sein. Die Bezirksregierung Arnsberg entschied daraufhin,
dass sich die Belgier Flüchtlinge in Bielefeld suchen sollten.
Deshalb waren Mittwoch und Donnerstag Vertreter einer belgischen
Regierungsdelegation vor Ort. Auf rein freiwilliger Basis hätten sich
51 Personen bereiterklärt nach Belgien weiter zu reisen. 39 davon
sind am Freitag dann tatsächlich in einem Bus nach Belgien gefahren.
Nach Informationen der Neuen Westfälischen sei von den Belgiern vor
allem darauf geachtet worden gut qualifizierten Flüchtlingen das
Angebot zu unterbreiten. Die belgische Delegation werde ihr Angebot
kommende Woche erneut in Bielefeld vorbringen, bestätigte die Stadt
der Neuen Westfälischen.
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Datum: 12.09.2015 - 05:00 Uhr
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Bielefeld
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