KfW: Wasser für Jordanien und syrische Flüchtlinge
ID: 1266605
- 30 Mio. EUR für die bessere Wasserversorgung und
Abwasserentsorgung
Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) einen Kreditvertrag in Höhe von 30 Mio. EUR für die dritte
Phase des Wasserressourcen Managementprogramms unterzeichnet. Mit den
Mitteln dieser Programme werden die jordanische Wasserversorgung, die
Abwasserentsorgung und das Wassertransportsystem verbessert. Darüber
hinaus werden Maßnahmen zur Wasserwiederverwendung in der
Bewässerungslandwirtschaft finanziert.
Im wasserarmen Jordanien leben seit fast vier Jahren syrische
Flüchtlinge. Derzeit wird ihre Anzahl auf bis zu anderthalb Millionen
geschätzt - bei etwa 6,5 Millionen Einwohnern. Ein Fünftel der
Flüchtlinge wohnt in Lagern, die meisten aber sind in Städten und
Dörfern untergekommen. Der Wasserverbrauch ist in Jordanien deshalb
insgesamt stark angestiegen.
"Die Unterstützung der KfW ist ein maßgeblicher Beitrag zur
Verringerung der sich zunehmend verschärfenden Wasserprobleme in
Jordanien. Unter anderem profitieren insbesondere auch syrische
Flüchtlinge und die aufnehmenden Gemeinden von dem verbesserten
Zugang zu Wasser", sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des
Vorstands der KfW Bankengruppe.
Der "Wasserstress" für die syrischen Flüchtlinge und die
jordanische Bevölkerung hat sich erheblich erhöht, da die
Wasserversorgung durch die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen
vielerorts nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch alle zwei Wochen
erfolgt. Hinzu kommt die unzureichende Abwasserentsorgung.
Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank führt im Auftrag der
Bundesregierung die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) mit
Entwicklungsländern durch. Derzeit werden in Jordanien Vorhaben mit
einem Gesamtvolumen über 660 Mio. EUR umgesetzt (davon 365 Mio. EUR
zinssubventionierte KfW-Mittel) zur Verbesserung der Wasser- und
Sanitärversorgung, Steigerung der Energieeffizienz, Verbesserung des
Zugangs zu Grundbildung und Versorgung syrischer Flüchtlinge.
Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank
finden Sie unter www.kfw-entwicklungsbank.de.
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM); Dr. Charis Pöthig;
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de
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Datum: 24.09.2015 - 09:30 Uhr
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