Emily Blunt: "Am Telefon stottere ich manchmal noch echt heftig"
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wurde Schauspielerin Emily Blunt (32) weltberühmt. In der neuen
GRAZIA (Ausgabe 41/15, ab heute im Handel) spricht sie über ihre neue
Rolle als FBI-Polizistin im Actionthriller "Sicario", die
ursprünglich für einen Mann geschrieben wurde: "Ja, das wusste ich.
Aber es hatte keinen Einfluss darauf, wie ich die Rolle anlegte.
Natürlich muss sie als Frau besonders kämpfen, in diesem maskulinen
Universum ihren Mann zu stehen. Aber ich fand nicht, dass ich sie
deshalb per se härter spielen musste." Zur Vorbereitung traf sie
etliche FBI-Agentinnen: "Was ich von ihnen wissen wollte, war vor
allem, wie ihr Joballtag in so einem männerdominierten Verein
aussieht. Lustig fand ich, dass wir uns trotz allem irgendwo sehr
ähnlich sind: Denn abends gehen sie nach Hause und gucken "Gosford
Park" und "Downton Abbey"."
Obwohl sie insbesondere in ihren letzten Rollen ihre starke Seite
zeigte, hält sich Emily Blunt für eine sehr emotionale Person. "Trotz
aller Rationalität bin ich ein echtes Sensibelchen. Ich heule nicht
nur bei traurigen Filmen oder Liebesromanzen. Selbst bei
Sportveranstaltungen gehe ich voll mit und heule Rotz und Wasser." In
ihrer Kindheit hat sie gestottert, doch die Schauspielerei hat ihr
sehr geholfen: "Denn wie sich zeigte, konnte ich ganz flüssig reden,
sobald ich in eine fremde Haut schlüpfte. Aber am Telefon ist es
heute noch manchmal echt heftig." Die junge Mutter - Tochter Hazel
kam im Februar 2014 zur Welt - ist momentan am glücklichsten, wenn
sie ihre Ruhe hat: "Wenn ich einen perfekten Tag planen dürfte, würde
ich mit meinem Zwerg, meinem Mann und ein paar guten Freunden
entspannt grillen. Und Margaritas trinken. Für eine gute Margarita
könnte ich nämlich sterben."
Abdruck mit Hinweis auf GRAZIA frei.
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GRAZIA
Theda Harms
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Gruner + Jahr GmbH & Co KG
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E-Mail: harms.theda@guj.de
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Datum: 01.10.2015 - 09:15 Uhr
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