Führungskräfte im Krankenhaus: Digital-Know-how wird zum Einstellungskriterium
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schafft neue Jobprofile: Für jede vierte medizinische und nahezu jede
zweite kaufmännische Führungskraft werden Kenntnisse zum Thema
Digitalisierung künftig Pflicht sein. Hintergrund: In jedem dritten
Krankenhaus zählt das fehlende Know-how der Spitzenkräfte zu den
größten Stolpersteinen auf dem Weg zur so genannten Medizin 4.0. Das
sind Ergebnisse der Studie "Digitalisierung in der
Gesundheitswirtschaft", für die von der Personalberatung Rochus
Mummert Healthcare Consulting mehr als 300 Führungskräfte an
deutschen Krankenhäusern befragt wurden.
Die Gesundheitswirtschaft steht vor einem Wandel:
Klinik-Geschäftsführungen sowie zunehmend auch die medizinischen
Leiter treiben die Digitalisierung voran. Und das ist erst der Anfang
auf dem Weg zur Medizin der Zukunft. Künftig wird
Digitalisierungswissen für 44 Prozent der Manager aus dem
kaufmännischen Bereich und für 25 Prozent der medizinischen
Führungskräfte Einstellungskriterium werden. Auch den
Krankenhaus-Mitarbeitern stehen Veränderungen bevor. Etwa jeder
fünfte von ihnen (22 Prozent) muss in Zukunft Digital-Know-how
mitbringen. Zudem erwarten 48 Prozent der Befragten, dass auch für
Beschäftigte ohne leitende Funktion die Teilnahme an Weiterbildungen
zum Thema Digitalisierung künftig verpflichtend sein wird.
"Vor allem die medizinischen, aber auch die kaufmännischen
Führungskräfte müssen in Sachen Digitalisierung noch viel lernen, wie
unsere Untersuchung zeigt", sagt Dr. Peter Windeck, Studienleiter und
Geschäftsführer von Rochus Mummert Healthcare Consulting. "Bislang
gehört das fehlende Know-how des Spitzenpersonals zu den wesentlichen
Stolpersteinen auf dem Weg zur Medizin 4.0, in der elektronische
Patientenakten, eine digitale Bettenplanung sowie die Vernetzung mit
externen Kooperationspartnern ihren festen Platz im Klinikalltag
haben werden."
Doch die Kenntnisse der modernen Informationstechnologien werden
künftig nicht nur darüber mitentscheiden, ob ein Manager einen
Arbeitsvertrag erhält oder nicht. Mindestens ebenso wichtig wie die
Theorie ist die Praxis. Deshalb wird die Umsetzung der
Digitalisierung im Tagesgeschäft bei fast jeder zweiten
kaufmännischen und jeder vierten medizinischen Führungskraft
Bestandteil der Zielvereinbarungen werden. "Bisher steht die Medizin
4.0 am Anfang. Trotz des Engagements vieler Kliniken braucht das
Management konkrete Anreize, die Digitalisierung vor Ort konsequent
umzusetzen", sagt Krankenhaus-Experte Windeck.
Hintergrundinformationen
Für die Rochus-Mummert-Studie "Digitalisierung in der
Gesundheitswirtschaft" wurden im August/September 2015 mittels einer
Online-Umfrage 310 Führungskräfte deutscher Kliniken befragt. Die
Teilnehmer der Studie üben vor allem Positionen in der
Geschäftsführung oder andere leitende Funktionen aus. Zu den
befragten Krankenhäusern gehören Kliniken in öffentlicher,
frei-gemeinnütziger und privater Trägerschaft. Die Studie wurde in
Kooperation mit dem 11. Gesundheitswirtschaftskongress
(www.gesundheitswirtschaftskongress.de) durchgeführt.
Über Rochus Mummert (www.rochusmummert.com)
Dr. Rochus Mummert gründete vor gut 40 Jahren die heute unter der
Dachmarke Rochus Mummert firmierende Unternehmensberatung, die sich
der Gewinnung und Förderung von Management-Elite verpflichtet hat.
Seitdem wurden mehr als 35.000 Führungskräfte, Gesellschafter und
Unternehmer beraten, mehrere tausend Top-Management-Positionen
erfolgreich besetzt und zahlreiche Management-Potenzial-Analysen
sowie Management- und Gesellschafter-Beratungen durchgeführt. Die
Erfahrung des Hauses erstreckt sich auf alle Wirtschaftszweige,
Funktionen und Unternehmensgrößen - im Inland wie im Ausland, im
mittelständischen Bereich wie auch in Konzernen. Durch die Ergebnisse
der Arbeit zählt Rochus Mummert zu den Marktführern in Deutschland
und hat sich in den Top Ten der Branche etabliert.
Pressekontakt:
Arne Stuhr
corpNEWSmedia
Thöring & Stuhr
Kommunikationsberatung
Tel: +49 (0) 40 207 69 69 8-3
E-Mail: arne.stuhr@corpnewsmedia.de
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Datum: 20.10.2015 - 10:00 Uhr
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