Schluss mit lustig: Michael Bully Herbig kündigt Abschied als Komödiant an

Schluss mit lustig: Michael Bully Herbig kündigt Abschied als Komödiant an

ID: 1278320
(ots) - Mit einem spektakulären Kinofilm will sich Michael
Bully Herbig, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent, aus dem
komischen Filmfach verabschieden. 2017, zum 20-jährigen Jubiläum
seiner legendären TV-Comedy 'Bullyparade', plane er einen
Episodenfilm ins Kino zu bringen: "Da wird alles drin sein, (...) die
beliebtesten Figuren, dazu gehörten Winnetou und Old Shatterhand, Mr.
Spuck, Kork, Schrotty, da gehörten Sissi und Franz dazu, die wir ja
im Kinofilm noch nie gezeigt haben. Und zwei Überraschungen wird es
auch geben", sagt Herbig im ZEITmagazin.

Aber danach plane er einen Film, der "mit Ansage nicht lustig"
werde: "Ich bin jetzt 47, und ich weiß halt nicht, ob ich mit 50 noch
in Frauenklamotten steigen möchte. Oder auf ein Pferd", so der
47-jährige Münchner: "Ich bin ja nicht auf die Welt gekommen und habe
gesagt, ich bin jetzt Komiker, sondern ich wollte immer Filme
machen." Geplant sei ein Thriller gemeinsam mit Roland Emmerich: "Die
Geschichte der Familien Strelzyck und Wetzel, die 1979 mit einem
Heißluftballon aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen sind. Die
Story ist Anfang der achtziger Jahre von Disney verfilmt worden.
Mittlerweile sind aber aus den Stasi-Akten Details bekannt geworden,
die man damals nicht kennen konnte." Er habe bereits beide Familien
getroffen und lange Gespräche mit ihnen geführt. Der Thriller solle
nach dem Bullyparade-Film in die Kinos kommen: "Für mich wäre es ein
Traum, wenn Leute von mir einen Thriller akzeptieren würden", erklärt
Herbig.

Herbig drehte 2001 nach dem Konzept der Bullyparade den Kinofilm
'Der Schuh des Manitu', eine Parodie auf die Winnetou-Filme der
1960er Jahre, der mit 11,7 Millionen Zuschauern bundesweit einer der
erfolgreichsten deutschen Filme der Nachkriegszeit wurde. Weitere
Kino-Erfolge Herbigs waren unter anderem seine Komödie '(T)Raumschiff


Surprise' und der Kinderfilm 'Wickie und die starken Männer'.



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