MdB Ralf Kapschack (SPD): "Wir müssen Geld für die bAV in die Hand nehmen."
Die betriebliche Altersvorsorge sei zwar ein eingeführtes Instrument, aber bei der Verbreitung sei noch viel Luft nach oben. Einfach sei ein neuer Schub jedoch nicht zu erreichen. Grund dafür seien komplexe Regeln sowie einige ungeklärte oder gar hinderliche steuerliche und finanzielle Rahmenbedingungen, beispielsweise bei den Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsphase auf die Bilanzen der Unternehmen , die Anrechnung der Betriebsrente auf die Grundsicherung oder auch die doppelte Belastung mit Krankenkassenbeiträgen.
Schlussendlich so Kapschack: "Muss man auch Geld in die Hand nehmen, um die betriebliche Altersversorgung attraktiver zu machen. Das hat zum einen mit dem aktuellen Zinsumfeld zu tun, zum anderen damit, dass die, die eine bAV eigentlich brauchen, entweder keinen Zugang haben, weil sie in Branchen oder Unternehmen arbeiten, die das nicht anbieten. Oder weil sie es sich schlicht nicht leisten können."
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Der Verein ist eine offene Arbeitgeberinitiative zur Förderung, Verbreitung und Professionalisierung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) in Deutschland.
Unser Leitbild ist eine soziale und effiziente Betriebsrente, die ihren Namen auch zur recht trägt - als eine gemeinsame Initiative des Arbeitgebers und seiner Mitarbeiter.
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Datum: 22.10.2015 - 17:05 Uhr
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