Öffentliches Finanzvermögen zum Jahresende 2014 um 2,0 % gesunken
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Gesamthaushalts (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und
gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte)
beim nicht-öffentlichen Bereich belief sich zum Jahresende 2014 auf
539,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt weiter
mitteilt, war dies gegenüber dem revidierten Ergebnis des Vorjahres
ein Rückgang um 2,0 % beziehungsweise um 11,0 Milliarden Euro. Zum
Finanzvermögen zählen Bargeld und Einlagen, Wertpapiere, Ausleihungen
beim nicht-öffentlichen Bereich (zum Beispiel bei Banken und
Versicherungen) sowie sonstige Forderungen. Nicht einbezogen werden
Anteilsrechte und Finanzderivate.
Das Finanzvermögen des Bundes belief sich zum Jahresende 2014 auf
212,6 Milliarden Euro, dies bedeutet gegenüber dem Ende des Vorjahres
einen Rückgang um 2,5 % beziehungsweise 5,5 Milliarden Euro. Auch das
Finanzvermögen der Länder verringerte sich, und zwar um 10,3
Milliarden Euro beziehungsweise 7,1 % auf 134,7 Milliarden Euro. Die
Gemeinden/Gemeindeverbände konnten ihr Finanzvermögen dagegen um 5,5
% (+ 3,6 Milliarden Euro) auf 68,6 Milliarden Euro erhöhen. Das
Finanzvermögen der Sozialversicherung stieg um 0,9 % (+ 1,1
Milliarden Euro) auf 123,9 Milliarden Euro an.
Die Entwicklung verlief in den einzelnen Bundesländern sehr
unterschiedlich (jeweils Land und Gemeinden/Gemeindeverbände
zusammen): Die stärkste Zunahme des Finanzvermögens wurde in Bremen
mit + 60,7 % auf 2,5 Milliarden Euro registriert, der stärkste
Rückgang in Baden-Württemberg mit - 19,5 % auf 26,1 Milliarden Euro.
Die bedeutendste Art des Finanzvermögens war 2014 die Anlage in
Bargeld und Einlagen. Diese Vermögensart nahm als einzige zu, und
zwar um 3,7 % auf 191,6 Milliarden Euro. Das Finanzvermögen an
Wertpapieren verringerte sich hingegen um 2,0 % auf 150,6 Milliarden
Euro. Die Ausleihungen (vergebene Kredite) sanken um 6,4 % auf 129,0
Milliarden Euro und die sonstigen Forderungen (einschließlich
Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich) um 8,0 % auf 68,6
Milliarden Euro.
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
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Datum: 29.10.2015 - 08:00 Uhr
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