Weltvegantag 2015

Weltvegantag 2015

ID: 1282869

Ethische Mindestforderung ist Realveganismus

Am 1. November ist Weltvegantag. In den letzten Jahren scheint Veganismus sich zu einem Trend entwickelt zu haben. Tatsächlich ist es en vogue, sich vegan zu nennen. Die wenigsten "Veganer" sind jedoch tatsächlich vegan.



(firmenpresse) - Am 1. November ist Weltvegantag. In den letzten Jahren scheint Veganismus sich zu einem Trend entwickelt zu haben. Tatsächlich ist es en vogue, sich vegan zu nennen (während sich allein der jährliche Konsum an Leichen weltweit bis 2050 von jetzt dreihundert Millionen Tonnen auf dann fast eine halbe Milliarde Tonnen – zig Milliarden Individuen – fast verdoppeln wird). Die wenigsten "Veganer" sind jedoch tatsächlich vegan. Davon abgesehen, dass Veganismus eben keine Ernährungsform ist, sondern bedeutet, aus ethischen Gründen Tierrechtsverletzungen und damit den Konsum von Tierprodukten zu vermeiden, was nicht nur Essen, sondern auch Gebrauchsgegenstände aus Tierhaut, Haaren, Federn, Fischschuppen usw. oder "Unterhaltung" wie Reiten, Rennen oder Kämpfe nichtmenschlicher Tiere, Zoos, Zirkusse, Aquarien etc. betrifft.

Tatsächlich sind die meisten angeblichen Veganer allenfalls restriktive (Pseudo-)Vegetarier. Denn daran, dass sie Vegetarier sind, ändert sich nichts, wenn sie ihre Ernährung zusätzlich einschränken, indem sie nicht nach 18 Uhr, nichts über Fiebertemperatur Erhitztes, nichts Weißes oder eben keine Eier und/oder keine Milch konsumieren. Warum sie dennoch nicht Vegetarier genannt werden wollen, liegt auf der Hand: das Wort mieft (zurecht).

Realveganer vermeiden jede vermeidbare Tierrechtsverletzung und streben einen sozialen Wandel an; Vegetarier dagegen praktizieren eine Diät, meist aus Gesundheitsgründen (eventuell auch aus religiösen, Umwelt- oder Tierschutzgründen) und biedern sich bei der Masse an, indem sie reaktionär die Messlatte möglichst niedrig legen.

Selbst Tierschutzspendensammelorganisationen wie PeTA oder die ASS oder der die Tierausbeutungsindustrie durch Greenwashing unterstützende Vegetarierbund, die bis vor wenigen Jahren das Wort vegan aus "strategischen" Gründen vermieden (d.h., weil es lukrativer war, den Spendern und Fördermitgliedern nicht auf den Seidenschlips zu treten) missbrauchen inzwischen das Wort "vegan".



Vor einigen Jahren ergab eine Untersuchung, dass nur einer von zwölf derjenigen, die sich vegan nannten, tatsächlich vegan war; inzwischen, wo es chic ist, sich als Veganer auszugeben, dürfte der Prozentsatz noch weit geringer sein.

Besonders deutlich wird das an vermeintlichen "veganen" Promis. Moby konsumiert – angeblich den Bienen zuliebe(!) – deren Erbrochenes, Bill Clintons "vegane" Ernährung schließt gelegentliche Fisch- und Vogelleichen sowie Eier ein, Ellen DeGeneres verkauft Leichenhaut, Beyoncés "vegane" Diät ist "ausgewogen", da sie "noch Fleisch" isst, Thomas D. ist nach eigenen Angaben "vegan zu schwer", auch sein Manager Andreas "Bär" Läsker konsumiert diverse Tierprodukte und verbreitet antivegane Propaganda samt honighaltigen "veganen" Rezepten und Veganerbashing, Attila Hildmann kauft Leichenhaut und konsumiert Gelatine, und der nach Angaben seiner Ehefrau Melanie Joy (die den für solche Leute typischen kontraproduktiven Begriff "Karnismus" prägte) "langjährige vegane Aktivist" Sebastian Zösch macht in Wahrheit als Geschäftsführer des Vegetarierbunds mit den Wendehälsen der Tierausbeutungsindustrie gemeinsame Sache, um den Verkauf von Mordprodukten anzukurbeln.

Viele dieser angesagten Pseudoveganer werfen Realveganern vor, nicht nur wirklich vegan zu sein, sondern dies auch von anderen zu erwarten. Das entspricht etwa "Menschenrechtlern", die Sklaven halten oder "Ketzer" foltern, um dann echte Menschenrechtler, die die Abschaffung der Menschenrechtsverletzung verlangen, als "Dogmatiker" zu diffamieren.

Ethische Mindestforderung muss jedenfalls die Abschaffung der Tierrechtsverletzung und damit Realveganismus, der nicht durch "Ausnahmen" verwässert ist, sein.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus setzt sich für eine Verwirklichung der Tierrechte (so etwa das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit), die Abschaffung der Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Spezies (analog zu Antirassismus und Antisexismus) und die Etablierung einer veganen Gesellschaft ein.



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Nähere Informationen und Bildmaterial bei Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. 06056 309788, mail(at)maqi.de, http://maqi.de.



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Bereitgestellt von Benutzer: TRI-Maqi
Datum: 30.10.2015 - 16:15 Uhr
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Freigabedatum: 31.10.2015

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