23. Europäischer Abend des dbb /
dbb: Keine neuen Schlagbäume in Europa
ID: 1283277
Zeitalter der Extreme" lautet der Titel des 23. Europäischen Abends,
der am 2. November 2015 ab 18.30 Uhr als Kooperationsveranstaltung
des dbb beamtenbund und tarifunion, der Europa-Union Deutschland, der
Europäischen Kommission und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches
Engagement im dbb forum berlin stattfindet. "Die freiheitliche
demokratische Grundordnung in Europa wurde selten so herausgefordert
wie heute", erklärte Klaus Dauderstädt, der dbb Bundesvorsitzende, am
Tag der Veranstaltung in Berlin. "Wo auch immer in Europa in diesen
bewegten Zeiten Wahlen stattfinden, erzielen rechtspopulistische oder
sogar rechtsextreme Kräfte enorme Zugewinne."
Gleichzeitig, so Dauderstädt weiter, sinke die Wahlbeteiligung
konti-nuierlich. "Wir müssen uns also Gedanken machen über
Wahlmüdigkeit und Desinteresse am Staat. Wir müssen uns fragen, wozu
Kürzungen bei Gehältern und Renten, hohe Arbeitslosigkeit - besonders
bei Jugendlichen - Überschuldung und Sparpolitik führen. Politik und
Gesellschaft müssen auch die Ängste, die es angesichts der
Flüchtlingskrise gibt, ernstnehmen." Das, so der dbb Chef, dürfe aber
nicht heißen, "dass wir menschenverachtende Pa-rolen akzeptieren! Das
darf uns nicht dazu verführen, an die Stelle der nach Schengen
abgerissenen Schlagbäume quer durch Europa wieder Mauern und Zäune zu
errichten!"
Die Mitarbeiter des viel gescholtenen Bundesamts für Migration und
Flüchtlinge, die Polizei des Bundes und der Länder, die
Sozialverwaltung, allen voran die Kommunalverwaltung und bald auch -
wenn es nach der Erstaufnahme um Integration gehen wird -
Erzieher/innen in den Kitas, Lehrerinnen und Lehrer oder auch die
Bediensteten der Bundesagentur für Arbeit, sie alle leisten in diesen
Wochen und Monaten unendlich viel dafür, dass Deutschland diese
Herausforderung bewältigt. Dauderstädt: "Damit die Integration der
Flüchtlinge gelingt, braucht Deutschland in vielen Bereichen der
Verwaltung mehr Personal, sehr viel mehr Personal. Außerdem müssen
wir diskutieren, ob unsere geltende Finanzverfassung revidiert werden
muss, damit der Bund den Kommunen direkt helfen kann."
Das Programm online: www.dbb.de/presse/termine.html
Pressekontakt:
dbb - beamtenbund und tarifunion
Dr. Frank Zitka
Telefon: 030.4081-5510
Fax: 030.4081-5599
Email: zitka@dbb.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.11.2015 - 10:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1283277
Anzahl Zeichen: 2670
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gewerkschaften
Diese Pressemitteilung wurde bisher 985 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"23. Europäischer Abend des dbb /
dbb: Keine neuen Schlagbäume in Europa"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
dbb beamtenbund und tarifunion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Damit hält Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sein Versprechen, das Thema zügig voranzubringen", sagte dbb-Chef Volker Geyer. Mehrere Urteile des Bundesverfassungsgerichts, zuletzt eines aus dem November 2025, hatten umfangreiche Reformen der Besoldung in Bund und Ländern nötig g
Einkommensrunde öffentlicher Dienst der Länder / Tage der Entscheidung - wettbewerbsfähig oder abgehängt? ...
Hier wird über die Wettbewerbsfähigkeit der Länder entschieden", erklärt dbb-Chef Volker Geyer vor der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten der Länder 7 Prozent höhere Einkommen, mindestens 300 Euro. "In dieser Runde wird sich zeig
"Auftakt zu unbequemen Zeiten!" / dbb kündigt flächendeckende Streiks bei der Autobahn GmbH an. ...
"Am Dienstag findet der Auftakt zu unbequemen Zeiten für die Autobahn GmbH statt", äußerte dbb Tarifchef Andreas Hemsing mit Blick auf die wenig zielführende Verhandlungsführung der Autobahn GmbH. "Zuletzt gab es viele Worte, aber kaum Konkretes und letztlich kein Angebot. Damit
Weitere Mitteilungen von dbb beamtenbund und tarifunion
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Martin Anton zu IG Metall/Gewerkschaftstag ...
Die IG Metall ist groß und mächtig. Die 2,27 Millionen Mitglieder starke Organisation ist dementsprechend träge, wenn es darum geht, einen eingeschlagenen Weg zu verlassen. Alle vier Jahre treffen sich die Delegierten, um eine neue Spitze zu wählen und die Richtung für die kommenden Jahre vor
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu IG Metall ...
Die eigentliche Aufgabe aber steht erst noch bevor: Es gilt, nicht nur Missstände zu beseitigen, sondern auch die Basis des Industriestandorts zu festigen. Mit der Auslagerung von Tätigkeiten weichen Unternehmen den teuren Tarifverträgen der Metallbranche aus. Die Nagelprobe für die Tarifpar
Badische Zeitung: IG Metall wählt neue Führung / Gewerkschaft im Umbruch Kommentar von Thomas Hauser ...
Entscheidender ist, dass mit dem gewieften Tarifverhandler Hofmann und der Frau, die sich in der Gewerkschaftszentrale schon lange mit den Folgen der Digitalisierung auseinandersetzt, das zentrale Zukunftsthema der Branche personalisiert wurde. Dabei gilt es sowohl die eigenen Mitglieder als auc
WAZ: Die IG Metall wird weiblicher - Kommentar von Stefan Schulte zur IG Metall ...
Dass eine Frau einen Vorstands-, Aufsichtsrats- oder Ministerposten erhalten hat, verliert zum Glück mit jeder weiblich besetzten Top-Personalie seinen Nachrichtenwert. Ein, zwei Männerdomänen gibt es in Deutschland aber noch, in denen es einer Revolution gleichkommt, wenn eine Frau es an die




