PROFACTOR nimmt Entscheidungsstruktur von Frauen und Männern bei Prüfabläufen in der Qualitätssi

PROFACTOR nimmt Entscheidungsstruktur von Frauen und Männern bei Prüfabläufen in der Qualitätssicherung unter die Lupe

ID: 128429

Forscher im Projekt "GenClass" suchen nach neuen mathematischen Klassifikationsmethoden um menschliche - und im Besonderen weibliche - Entscheidungsprozesse in Algorithmen nachzubilden.



(firmenpresse) - STEYR. Die visuelle Prüfung von Produkten am Ende eines Produktionsprozesses ist Frauensache. Frauen gelten gemeinhin als ausdauernder, konzentrierter und ihre Entscheidungen sind in sich konsistenter, das heißt sie beurteilen ein und denselben Teil gleich. Doch stimmen diese Annahmen überhaupt? Gibt es tatsächlich einen geschlechtsspezifischen Unterschied? Sind Frauen wirklich die besseren Prüfer/innen? Fragen wie diesen gehen Steyrer Forscher der PROFACTOR Gruppe im Projekt "GenClass" auf den Grund. "Unser Ziel ist es, neue mathematische Klassifikationsmethoden zu finden, die versuchen, menschliche - und im Besonderen weibliche - Entscheidungsprozesse in Algorithmen nachzubilden", erklärt DI Wolfgang Heidl aus dem Fachbereich Machine Vision.

Das Forschungsprojekt "Gen Class" ist für zwei Jahre anberaumt. Derzeit laufen gerade die Vorbereitungsarbeiten für Schritt eins, die experimentelle Arbeit. Dabei werden 100 Probanden/innen einem Computertest unterzogen. "Wir simulieren dabei einen typischen Prüfablauf in der Qualitätssicherung und wollen in einer geschlechterspezifischen Analyse herausfinden, ob es mathematisch nachweisbare Unterschiede in der Entscheidungsstruktur zwischen Frauen und Männern gibt", sagt Heidl. Auf Basis der experimentellen Daten werden die Unterschiede - falls es welche geben sollte - identifiziert und Rückschlüsse auf Entscheidungsstrukturen abgeleitet. Damit soll eine Antwort auf die Frage gefunden werden, ob und wie sich die in der Praxis beobachteten Unterschiede zwischen Frauen und Männern mathematisch beschreiben und quantifizieren lassen.

Mathematisch werden solche Entscheidungsprozesse mit Hilfe von Klassifikatoren nachgebildet. "Sie basieren derzeit aber vorwiegend auf statistischen Überlegungen und lassen die Tatsache, dass menschliche Entscheidungen kopiert werden, praktisch unberücksichtigt", sagt Heidl. PROFACTOR will neue Klassifikationsmethoden entwickeln, die versuchen, menschliche - und im Besonderen weibliche - Entscheidungsprozesse nachzubilden. "Die Anwendung der neuen Methoden erfolgt in automatischen Inspektionssystemen, die mit der Fähigkeit ausgestattet werden, komplexe Prüfaufgaben direkt vom Menschen zu erlernen", so Heidl. Derzeit erreichen solche Klassifikationsmethoden Genauigkeiten von 90 bis 95 Prozent. PROFACTOR will mit dem Projekt "GenClass" eine Verbesserung um den Faktor 10 erreichen.



Bei der experimentellen Arbeit zu Beginn und bei der Validierung zum Schluss wird PROFACTOR übrigens von der in der Sozialforschung tätigen Firma Prospect aus Wien unterstützt. Denn die Ergebnisse des Projekts "GenClass" sind nicht nur aus Aspekten der Qualitätssicherung, sondern auch aus der Perspektive der Soziologie sehr interessant.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

PROFACTOR Gruppe
www.profactor.at

PROFACTOR ist eine international anerkannte, außeruniversitäre Unternehmensgruppe für angewandte Produktionsforschung. Mehr als 110 Mitarbeiter entwickeln an den Standorten Steyr und Seibersdorf neue Technologien, Lösungen und Produkte für produzierende Unternehmen. Die Referenzliste reicht von innovativen Klein- und Mittelbetrieben bis hin zu internationalen Großkonzernen.



Leseranfragen:




PresseKontakt / Agentur:

PROFACTOR GmbH
Kathrin Riedlecker
Im Stadtgut A2
4407
Steyr-Gleink
kathrin.riedlecker(at)profactor.at
+43 7252 885-141
http://www.profactor.at



drucken  als PDF  Saure Getränke: elmex Forschung fordert gesetzliche Kennzeichnungspflicht Vorstoß in Sachen Verbraucherschutz: Limonaden und Sportdrinks mit deutlichem Warnhinweis ausstatten
	Chemel AB und ORGANOBALANCE GmbH vereinbaren Zusammenarbeit in Deutschland
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 20.10.2009 - 10:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 128429
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Wolfgang Heidl
Stadt:

Steyr-Gleink


Telefon: +43 7252 885-252

Kategorie:

Forschung und Entwicklung


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 335 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"PROFACTOR nimmt Entscheidungsstruktur von Frauen und Männern bei Prüfabläufen in der Qualitätssicherung unter die Lupe
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PROFACTOR GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

NILindustrialday gewährt Einblick in die Welt der Nanostrukturierung ...
Die Steyrer Forschungsschmiede PROFACTOR will die Industrie verstärkt auf das Zukunftsthema Nanotechnologie aufmerksam machen. Genauer gesagt: Auf die Nanoimprint-Lithographie (NIL). Beim NILindustrialday in Salzburg (14. bis 16. März 2013) referieren internationale Experten aus Forschung und Pra

PROFACTOR entwickelt virtuellen Montageassistenten für BMW ...
"Weniger Stress für den Arbeitnehmer auf dem Montageband und optimale Produktion" - dieses Ziel setzt sich PROFACTOR im Forschungsprojekt ShowMe. Gemeinsam mit dem Partner BMW Werk Steyr soll in den kommenden zwei Jahren ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt werden, dass die Effiz

Vom Kinderzimmer in die Produktion: ReconstructMe modelliert in Echtzeit ...
"Next Level" - Fabrikshalle: Wenn die Softwareingenieure von PROFACTOR die Kamera "Kinect" der Microsoft Spielkonsole Xbox 360 in die Hand nehmen, haben sie keinen neuen Punkterekord im Auge. Das "Spiel" beim österreichischen Forschungsunternehmen heißt ReconstructMe


Weitere Mitteilungen von PROFACTOR GmbH


Saure Getränke: elmex Forschung fordert gesetzliche Kennzeichnungspflicht Vorstoß in Sachen Verbraucherschutz: Limonaden und Sportdrinks mit deutlichem Warnhinweis ausstatten ...
Lörrach, 20. Oktober 2009 - Sport- und Erfrischungsgetränke enthalten oft Säure. Sie stellen deshalb eine Gefahr für die Zahnsubstanz dar. Säuren ätzen die Zähne an, lösen den Zahnschmelz im schlimmsten Fall auf. Dieser Vorgang heißt in der Fachsprache Erosion. Da die meisten Verbraucher zu

Nachschleifservice von WNT ermöglicht längere Einsatzdauer von Hochleistungswerkzeugen ...
Dabei werden insbesondere die WNT-spezifischen Geometrien und Beschichtungen berücksichtigt. So kommen beim Nachschliff ausschließlich Original-Maschinen zum Einsatz. Auch die Nachbeschichtung wird in den Original-Anlagen durchgeführt, so dass für die aufbereiteten Werkzeuge eine fast einhundert

Einzigartig: Sparen durch Werkzeugmiete ...
Einmalige Aufträge wirtschaftlich zu erledigen, war bislang für viele Fertigungsbetriebe nur dann möglich, wenn dafür erforderliche Präzisionswerkzeuge vorhanden waren. Dank dem neuen Mietservice "Rent-a-Tool" von WNT Deutschland ist das jetzt anders. Das Unternehmen stellt aus seinem

HPC-Schaftfräser der Serie "MonsterMill" - wirtschaftlich und langlebig ...
Der Werkzeugspezialist WNT hat sein Fräsprogramm MonsterMill um den VHM-Schaftfräser ICR erweitert. Speziell entwickelt für das Schruppen und Schlichten von rost- und säurebeständigen Stählen, eignet sich dieses vielseitige Werkzeug ebenso für die Bearbeitung anderer Stähle und Nichteisenmet


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z