Sängerin Adele: "Ich hatte Probleme, mich an das Glücklichsein zu gewöhnen"
ID: 1284487
Sohnes viel Zeit für ihr neues Album. Der Grund sei ihr Mutterglück
gewesen: "Ich hatte Probleme, mich an das Glücklichsein zu gewöhnen",
so Adele, die als erfolgreichste Sängerin der Welt gilt, im
ZEITmagazin. "Früher schrieb ich aus tiefer Verzweiflung heraus. Aber
was macht man, wenn die nicht mehr da ist?" Sie habe das Problem
gehabt, "diesmal lange Zeit keinen Zugang zu Themen" zu finden, die
sie berührten.
Für ihren Sohn habe sie das Rauchen und Trinken aufgegeben: "Ab
und zu genehmige ich mir jetzt noch ein Glas Wein, aber ich bin auf
der Hut. Früher war ich oft betrunken. Was habe ich da bloß alles
gesagt? Und zu wem? Das ist nun zum Glück alles kein Problem mehr."
Nur das Rauchen fehle ihr sehr: "Ich liebe es zu rauchen! Früher
dachte ich, ich sähe cool aus, wenn ich rauche. Aber wenn man ein
Kind hat, denkt man: Tja, es ist nicht ganz so cool, an Lungenkrebs
zu sterben, denn ich will ja für mein Kind noch eine Weile verfügbar
sein."
Anders als viele andere ihrer Generation und anders als viele
Stars nutze sie soziale Netzwerke nur sehr selten, sagt die
27-jährige Sängerin: "Ich bin zwar bei allen diesen Diensten
angemeldet, aber ohne Hilfe komme ich nicht an meine Konten."
Twittern sei "eine riskante Sache" für sie: "Vielleicht sehe ich
etwas Merkwürdiges im Fernsehen oder ein wirklich bescheuertes
Konzert - oder ich bin betrunken, was ich seit einigen Jahren
allerdings nicht mehr war. Egal. Es könnte eben doch mal passieren,
dass ich unbedacht irgendwelchen Blödsinn ins Netz rausjage, der mir
dann um die Ohren fliegt."
Auch zur Generation Smartphone gehöre sie wohl nur "theoretisch".
Das Verhalten von Fans, die sie nichts fragen, sondern, lediglich
Fotos machen wollten, finde sie befremdlich: "Das ist doch krank.
Prominente mit dem Handy zu belästigen ist auch nichts anderes, als
ein Unfallopfer auf der Straße zu fotografieren. Das entspringt
derselben bizarren Sensationslust."
Adele, die auf der Bühne und in Videos glamourös gestylt ist,
bevorzugt privat legere Kleidung: "Ich bin stolz darauf, so
auszusehen wie die meisten Frauen auf der Straße oder im Supermarkt."
Und weiter: "Es geht mir tatsächlich nur um Musik. Und um eine
Botschaft an die zehnjährigen Mädchen dieser Welt: Wenn eine wie ich
es schaffen konnte, könnt ihr es auch. In mir ist immer noch dieses
zehnjährige Mädchen aus dem Vorort, das staunt, wie weit es schon
gekommen ist."
Pressekontakt:
Das komplette ZEITmagazin-Interview dieser Meldung senden wir Ihnen
für Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE
ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.:
040/3280-237, Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Diese
Presse-Vorabmeldung finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.11.2015 - 10:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1284487
Anzahl Zeichen: 3199
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Musik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 241 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sängerin Adele: "Ich hatte Probleme, mich an das Glücklichsein zu gewöhnen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE ZEIT (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Fußballweltmeister André Schürrle kritisiert den Leistungsdruck im Profifußball: "Ich wusste, dass ich nicht mehr in diesem Hamsterrad sein wollte. Mir immer wieder diese Liebe und diese Bestätigung von außen holen zu müssen. Diese Fremdbestimmung", sagt der 35-Jährige dem ZEITmaga
Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland Anna-Nicole Heinrich: "Der Gang zur Bundeswehr kann ein Friedensdienst sein" ...
Anna-Nicole Heinrich war 25 Jahre alt und studierte Philosophie, als sie im Mai 2021 eines der höchsten Ämter der Evangelischen Kirche übernahm: das Amt der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. "Ich konnte Sachen machen, die sich erfahrenere Leute nicht hätten erlaube
Rapperin Ikkimel: "Wenn man mit dem Tod konfrontiert wird, ändert das alles" ...
"Ikkimel ist keine Kunstfigur. Sie ist kein ausgedachter Charakter, der nichts mit der realen Welt zu tun hat", sagt die Rapperin Ikkimel in der Titelgeschichte "30 bis 30" der neuen Ausgabe des Magazins ZEIT CAMPUS. Sexualität, Aggression, Provokation: all das sei Teil ihrer Ku
Weitere Mitteilungen von DIE ZEIT
Superstar-Alarm bei 3nach9: Bryan Adams zu Gast in Radio Bremen-Talkshow am 6. November, 22 bis 0 Uhr, im NDR/RB-Fernsehen ...
"Cuts lika a knife", "Summer of '69", (Everything I do) "I do it for you!" - Bryan Adams kann beides, harte Rocker- und Schmachtfetzen. Der Kanadier mit der rauen Stimme bekam den Grammy, den Bambi und den ECHO, er hat einen eigenen Stern auf dem "Walk of F
Kult-Geburtstag: Kulturradio WDR 3 und Stadt Herne präsentieren die 40. TAGE ALTER MUSIK IN HERNE / Festivalstart am 12. November ...
Am 12. November starten die 40. Tage Alter Musik in Herne in ihre Jubiläumsausgabe. Zum Vierzigsten nimmt sich das Festival unter dem Motto "Kult" in zehn Konzerten die verschiedensten Hypes, Riten, Moden und Idole in der Musik vor. WDR 3 verantwortet das Programm des Festivals u
Rod Stewart in Meins: "Ich hätte Penny schon früher heiraten sollen." ...
4. November 2015 - Mit Meins sprach Rod Stewart über sein neues Album, seine Frau Penny und das Jungbleiben. Mit dem Älterwerden hadert der 70-Jährige nicht: "Ich versuche, in Würde zu altern - sofern man das von sich selbst behaupten kann (lacht)." Und er fügt hinzu: "Irgend
Stefan Gwildis in MYWAY: "Kochen ist für mich wie guter Sex" ...
4. November - Mit MYWAY spricht der Hamburger Musiker Stefan Gwildis über Freiheit für die Liebe, was ihn mit George Clooney verbindet und was er am liebsten kocht: "Linseneintopf esse und koche ich zu gerne. Kochen ist für mich wie guter Sex!" Mit seiner Frau Lina ist er seit 15 Jah




