"Staffelübergabe" im Stiftungsrat der Deutschen PalliativStiftung /
Prof. Ruth Rissing-van Saan beerbt Dr. Carsten Schütz (FOTO)
ID: 1287893

(ots) -
Vergangenen Freitag kamen in der Geschäftsstelle der Deutschen
PalliativStiftung (DPS) Stiftungsrat und -vorstand zur
Vollversammlung zusammen. Auf der Tagesordnung stand u.a. die
Kooptation von Stiftungsrätin Frau Prof. Dr. jur. Rissing-van Saan,
die abgelaufen war. Aus zeitlichen Gründen übergab sie ihr Amt an Dr.
iur. utr. Carsten Schütz. Die ehemalige Stiftungsrätin hat sich
insbesondere für das Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur
Selbsttötung eingesetzt. Sie wird der DPS weiterhin in Rat und Tat
verbunden bleiben.
Ein wichtiges Projekt der Deutschen PalliativStiftung konnte
während der Amtszeit von Frau Prof. Dr. jur. Ruth Rissing-van Saan
erfolgreich abgeschlossen werden. Die Stiftung hat intensiv am Verbot
der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung mitgearbeitet.
Insbesondere Stiftungsrätin Prof. Rissing-van Saan war hochkompetent
an vielen Gesprächen und Beratungen beteiligt. Als Beauftragte der
Vertrauensstelle Transplantationsmedizin der Bundesärztekammer wächst
jedoch ihre Arbeitsbeanspruchung und auch für die Aufklärung im
Zusammenhang mit Manipulationen bei der Organvermittlung. Deshalb
übergab Prof. Rissing-van Saan nun den "Staffelstab" an Dr. iur. utr.
Carsten Schütz. Dr. Schütz ist Direktor des Sozialgerichts Fulda und
Mit-Herausgeber der Zeitschrift "Betrifft JUSTIZ". Er engagiert sich
nicht nur von Berufs wegen seit Jahren in sozialrechtlichen Fragen,
die in schwerster Krankheit und am Lebensende Relevanz erlangen.
"Ich freue mich sehr, die elementaren Anliegen der Deutschen
PalliativStiftung als Stiftungsrat unterstützen zu können. An deren
fundamentaler gesellschaftlicher Bedeutung hat sich auch nach den
jüngsten Entscheidungen des Deutschen Bundestages nichts geändert.
Ich danke der Stiftung für das in der Berufung zum Stiftungsrat zum
Ausdruck kommende Vertrauen; dass dies zugleich in Nachfolge für eine
solch angesehene Persönlichkeit wie Frau Prof. Rissing-van Saan
erfolgt, ehrt mich darüber hinaus in besonderer Weise.", so der neue
Stiftungsrat Dr. Schütz.
Die Deutsche PalliativStiftung
Experten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege,
Seelsorge, Physiotherapie, ...) gründeten die Deutsche
PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und
Verbesserung der ambulanten Hospizarbeit und Palliativversorgung in
Deutschland.
Die Beratung von Entscheidern und Fachleuten, Laien sowie Haupt-
und Ehrenamtlichen in Verbänden und Institutionen ist als seriöse
Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen
und Angehörigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt.
Mit Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung
wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der
Gesellschaft für die Thematik sensibilisiert und über
Versorgungsmöglichkeiten informiert werden.
Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben
erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um
das auch leben zu können, müssen die Menschen über die Möglichkeiten
von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende
Alternativen Bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im
eigenen Verlag fundierte und laienverständliche Muster zu
Patientenverfügungen, Bücher, Broschüren heraus. Sie klärt auf
ungewohnten Wegen auf.
Unsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: "Wie gut, dass ich
mich auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer
und überall."
Pressekontakt:
Deutsche PalliativStiftung
Herr Thomas Sitte
Am Bahnhof 2
36037 Fulda
Tel. 0661 48049797
Email. thomas.sitte@palliativstiftung.de
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Datum: 11.11.2015 - 17:23 Uhr
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