Kaspersky-Studie: Cybersicherheitsrisiko Lieferkette
ID: 1290719
über drei Millionen US-Dollar Folgekosten rechnen, wenn ein
Zulieferer einen Cybersicherheitsvorfall verschuldet. Über die
Lieferkette ausgelöste Hackerattacken, Datenabfluss oder
Systemausfälle sind damit für große Firmen mit Abstand am
kostenintensivsten, vor Mitarbeiterfehlern (1,3 Millionen US-Dollar)
und Cyberspionage (1,1 Millionen US-Dollar). Das geht unter anderem
aus der weltweiten Studie "Damage Control: The Cost of Security
Breaches" von Kaspersky Lab hervor, bei der große und kleine
Unternehmen Auskunft über die Folgekosten der von ihnen erlebten
Cyberattacken geben. Die Kosten entstehen insbesondere durch Ausgaben
für externe Dienstleistungen, verlorene Geschäftsoptionen oder
IT-Ausfälle.
Fast jedes fünfte (18 Prozent) der von Kaspersky Lab befragten
Unternehmen macht Zulieferer für im Untersuchungszeitraum verursachte
Cybersicherheitsvorfälle verantwortlich. Betroffen ist die gesamte
Lieferkette. Zum einen sollten sich Unternehmen vor via Zulieferer
ausgelöste Cybersicherheitsvorfälle und die Zulieferer vor
selbstverschuldeten Infizierungen schützen. Auch die Lieferkette an
sich bietet eine breite Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Angreifer
können beispielweise Zahlungsinformationen von Firmen aus
unterschiedlichen Bereichen entwenden, betrügerische
Finanztransaktionen tätigen und Warentransporte umleiten.
"Um eine sichere Kommunikation mit Zulieferern sowie einen Schutz
der Supply Chain zu gewährleisten, ist ein mehrschichtiger
Sicherheitsansatz notwendig", so Holger Suhl, General Manager DACH
bei Kaspersky Lab. "In erster Linie müssen Zugangsrechte für
verschiedene Bereiche im Unternehmensnetzwerk festgelegt werden. So
kann der Zugriff von Zulieferern auf Unternehmensressourcen
beschränkt werden. Zudem sollten Unternehmen über weitergehende
Informationen zum IT-Sicherheitssystem der Zulieferer verfügen und
Interaktionsregeln festlegen, die nicht nur der Effizienz und
Flexibilität, sondern auch der Sicherheit dienen."
Kaspersky Lab bietet Sicherheitslösungen für alle Bereiche des
Unternehmensnetzwerks an. Neben rein technischen Lösungen bietet
Kaspersky Lab im Rahmen seiner Security Intelligence Services auch
Trainings und Schulungen. Dabei lernen Mitarbeiter beispielsweise,
Cybersicherheitsrisiken in der Zusammenarbeit mit Zulieferern zu
minimieren.
Mehr unter http://www.kaspersky.com/de/business-security
und http://ots.de/wZe25
Pressekontakt:
essential media
Florian Schafroth
florian.schafroth@essentialmedia.de
Tel.: +49-89-7472-62-43
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Datum: 24.11.2015 - 11:00 Uhr
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