Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik 2015 verliehen
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(PresseBox) - Die Sieger des diesjährigen Georg von Holtzbrinck-Preises für Wirtschaftspublizistik stehen fest: Im Rahmen einer feierlichen Gala wurde der renommierte Preis gestern Abend in Frankfurt vor rund 120 geladenen Gästen in den Kategorien Print, Online und elektronische Medien verliehen. Mit dem Preis zeichnen Verleger Dieter von Holtzbrinck und eine hochkarätige Jury jedes Jahr herausragende journalistische Leistungen im Bereich der Wirtschaftsberichterstattung aus. Darüber hinaus wurde der Ferdinand Simoneit-Nachwuchspreis in den Bereichen Print und Online vergeben.
Die Gewinner des Georg von Holtzbrinck-Preises in der Kategorie Print sind in diesem Jahr die beiden Zeit-Journalisten Mark Schieritz und Kerstin Kohlenberg. In ihrem Artikel "Die Superwaffe des Mr. Glaser" geht es um den Chef der Abteilung Financial Warfare im amerikanischen Finanzministerium, der auf fast allen Kriegsschauplätzen der jüngeren Zeit dabei war. Die Autoren beschreiben detailgenau wie Daniel Glaser ganze Staaten vom Zahlungsverkehr abschneidet, Banken den Geldhahn zudreht und Terroristen die finanzielle Grundlage entzieht.
Der Fernsehjournalist Dirk Laabs stellt in seinem ZDFzeit-Beitrag "Der Fall Deutsche Bank" den Wandel des Bankhauses nach, das in den letzten 25 Jahren von einem nationalen Geldinstitut zum Global Player wurde. Für den Film, in dem Zeitzeugen, Insider und ehemalige Mitarbeiter die Geschichte vom Aufstieg und Fall der Bank nach zeichnen, erhält der Autor den Preis in der Kategorie elektronische Medien.
In der Kategorie Online werden Eva Konzett, Marijana Miljkovic und André Kühnlenz vom österreichischen Wirtschaftsblatt ausgezeichnet. In einem 6-teiligen Dossier beschreiben die Autoren mit beeindruckenden Fotos, Karten und Grafiken wie chinesische Unternehmen zunehmend Osteuropa für sich entdecken. Die These: Es geht nicht nur um die Erschließung neuer Märkte, sondern um die Wiederbelebung der Seidenstraße. Über die sollen chinesische Waren schneller und vor allem billiger in die EU gelangen.
Der Ferdinand Simoneit-Nachwuchspreis in der Kategorie Print geht an Simon Book für seine Serie "Das Ende des amerikanischen Traums". Darin erklärt der Handelsblatt-Reporter die innere Zerrissenheit der USA vor den Kongresswahlen. In Midland, Chicago, St. Louis, New Orleans und dem Silicon Valley hat der Autor Menschen besucht, die vom amerikanischen Traum profitieren und diejenigen, die nicht daran teilhaben.
In der Kategorie Online wird der Nachwuchspreis an das Autorenteam Katharina Kistler, Marc Etzold, Franz Hubik, Fabian Kurmann, Anja Stehle, Matthias Streit, Julia Wadhawan und Tim Rahmann verliehen. In dem Multimedia-Dossier der WirtschaftsWoche "Stadt der Zukunft" stellen sich die Verfasser die Frage, wie und wo wir in Zukunft leben werden. Mit beeindruckenden 360Grad-Bildern, Videos, Grafiken und interaktiven Fotos werden dem Leser neue Konzepte für kommende Lebensräume und Arbeitsbedingungen aufgezeigt.
Die Preisträger wurden von einer hochkarätigen Jury aus den Bereichen Wirtschaftspublizistik, Management und Forschung ausgewählt. Zur Jury gehören: Dieter von Holtzbrinck (Vorsitzender der Jury), Dr. Thomas Bellut (ZDF Intendant), Prof. Dr. Miriam Meckel (Chefredakteurin WirtschaftsWoche), Prof. Dr. Michael Hüther (Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.), Prof. Dr. Henrik Müller (Technische Universität Dortmund), Gabor Steingart (Herausgeber Handelsblatt), Dr. Nicole Prüsse (Geschäftsführerin Zentral-, Nord- und Osteuropa, ZenithOptimedia), Jochen Wegner (Chefredakteur ZEIT Online) sowie Klaus-Peter Müller (Aufsichtsratsvorsitzender Commerzbank AG).
Der Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik wird seit dem Jahr 2000 verliehen. Der Ferdinand Simoneit-Nachwuchspreis für Wirtschafts- und Finanzjournalismus seit 2012. Alle Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Die Verlagsgruppe Handelsblatt, ein Unternehmen der Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH, ist das führende Medienhaus für Wirtschafts- und Finanzinformationen in Deutschland. Die Verlagsgruppe mit Sitz in Düsseldorf wurde 1946 gegründet und steht für fundierten, unabhängigen Qualitätsjournalismus und erreicht mit ihren Entscheider-Medien wie Handelsblatt und WirtschaftsWoche mehr als zwei Millionen Leserinnen und Leser. Zur Verlagsgruppe Handelsblatt gehören zudem Serviceunternehmen wie iq media marketing gmbh, der führende Vermarkter für Entscheidermedien, corps - der Spezialverlag für journalistische Unternehmens- und Verbandkommunikation sowie weitere Beteiligungen.
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Datum: 26.11.2015 - 09:08 Uhr
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