Weihnachtswunschzettel deutscher Familienunternehmer: Was sie sich für 2016 wünschen

Weihnachtswunschzettel deutscher Familienunternehmer: Was sie sich für 2016 wünschen

ID: 1293315
(ots) - Wachstum steht auf der Wunschhitliste
deutscher Familienunternehmer für 2016 ganz oben / Jedes dritte
Unternehmen hält Digitalisierung für den wichtigsten Trend /
Gesundheit und mehr Zeit für die Familie sind die wichtigsten
persönlichen Wünsche / Unter dem Tannenbaum sind nur 13 Prozent
jederzeit erreichbar

"Wünsch dir was!" hat PwC zum Jahresende rund 200 Inhaber,
Geschäftsführer und Vorstände von Familienunternehmen und
mittelständischen Gesellschaften aufgefordert und nach ihren Wünschen
und Trendeinschätzungen für 2016 gefragt - sowohl im Hinblick auf ihr
Unternehmen, als auch für sich persönlich.

Was die unternehmerische Seite betrifft, zeigt der
"Weihnachtswunschzettel deutscher Familienunternehmen" einen klaren
Trend: 36 Prozent der Befragten geben "Wachstum" als wichtigsten
Wunsch an, gefolgt von Stabilität (20 Prozent) und Gewinnsteigerung
(13 Prozent). "Das entspricht meiner Wahrnehmung bei den von uns
betreuten Familienunternehmen", sagt Dr. Peter Bartels,
PwC-Vorstandsmitglied und Leiter Familienunternehmen und Mittelstand.
"Traditionell sind Stabilität und Profitabilität für die eher
langfristig orientierten Familienunternehmen die wichtigsten Ziele.
Wettbewerb und Marktverdrängung haben in den letzten Jahren aber
deutlich zugenommen haben. Es wird immer schwieriger, die eigene
Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition zu behaupten und auszubauen.
Damit rückt 'Wachstum' automatisch an die erste Stelle."

Beim Stellenwert von Themen für das eigene Unternehmen rangieren
"IT-Sicherheit", "Kundenbindung" und "Innovationsfähigkeit" ganz
oben. Bei der Frage nach dem wichtigsten Trend für 2016 liegt
"Digitalisierung" mit einem Wert von 41 Prozent an erster Stelle.
Auch das findet Peter Bartels nachvollziehbar: "Wachstum basiert
heute zu einem hohen Anteil darauf, wie schnell und gut die Chancen


der Digitalisierung genutzt werden, deren größte Risiken im Bereich
der IT-Sicherheit liegen."

Investitionen in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Läge auf dem Gabentisch eine siebenstellige Summe für
Investitionen, würde rund ein Drittel der Befragten deshalb auch in
die Digitalisierung investieren. Allerdings scheint vielen bewusst zu
sein, dass ihre Chancen nur mithilfe der Mitarbeiter genutzt werden
können. Denn 52 Prozent der Befragten würden ein Investitionsgeschenk
an die Mitarbeiter weitergeben. Zu diesem Ergebnis passt auch der
Top-Wunsch, wenn es um die Rahmenbedingungen für das eigene
Unternehmen geht: "Für 48 Prozent der Familienunternehmen hat die
'Verbesserung der Ausbildung in Schule, Hochschule und Betrieb' einen
sehr großen Stellenwert", so PwC-Vorstand Bartels.

Europäische und globale Aufgabe: Bewältigung der Flüchtlingskrise

Bei den Wünschen an die Politik für 2016 rangiert die Lösung der
Flüchtlingskrise zwar auf Platz 1 - aber mit nur 11 Prozent der
Befragten. 37 Prozent haben keine Wünsche oder machen keine Angabe.
Ganz andere Ergebnisse zeigt die Frage, was denn auf dem Wunschzettel
für europäische und globale Entwicklungen stehen würde. 68 Prozent
beurteilen die Bewältigung der Flüchtlingskrise als "sehr wichtig",
59 Prozent die Bemühungen, dass es weniger Konflikte und Unruhen
gibt. Die Erleichterung der Außenhandelsbeziehungen und die
Stabilisierung des Ölpreises hingegen rangieren ganz hinten.

Wenige wünschen sich berufliche Veränderung

Abgefragt wurden auch persönliche Wünsche für das Jahr 2016 - für
sich selbst und die Familie. Auf Gesundheit als größten Wunsch mit 52
Prozent folgt "mehr Freizeit". Auf dem selbst geschriebenen
Wunschzettel, auf dem berufliche wie private Aspekte genannt werden
konnten, wurden vor allem "mehr Zeit für die Familie", "mehr für die
eigene Gesundheit tun" und "mehr Kontakt zu den Mitarbeitern"
angegeben. Insgesamt scheint es aber eine hohe Zufriedenheit mit der
beruflichen Situation zu geben. Die "berufliche Veränderung" rangiert
mit 17 Prozent am unteren Ende.

Nur in Notfällen an Weihnachten erreichbar

Wie ernst der Wunsch nach mehr Familienzeit gemeint ist, zeigen
Ergebnisse auf die Frage nach der Erreichbarkeit unter dem
Tannenbaum: Für 32 Prozent der Befragten ist das ausschließlich
Familienzeit und 46 Prozent betonen, dass sie nur in ganz dringenden
Notfällen erreichbar sind. Auch unterm Weihnachtsbaum nonstop
erreichbar sind nur 13 Prozent.

Auch wenn Weihnachten das Fest der Familie ist: Das Unternehmen
wird ebenfalls bedacht. Meistens mit einer Weihnachtsfeier (73
Prozent) oder Weihnachtsgeld (70 Prozent) - aber auch Spenden an
gemeinnützige Organisationen oder regionales Engagement sind weit
verbreitet. 11 Prozent der Befragten engagieren sich speziell für
Flüchtlinge - überwiegend über Geld- und Sachspenden (je 61 Prozent),
einige über Ausbildungs- und Arbeitsangebote (52 Prozent) oder
Deutschkurse (26 Prozent).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.pwc.de/familienunternehmen



Pressekontakt:
Corinna Freudig
PwC Presseabteilung
Tel.: (069) 95 85 - 1202
E-Mail: corinna.freudig@pwc-presse.de
www.pwc.de

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Datum: 30.11.2015 - 11:00 Uhr
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