Nicht ans Steuer nach Glühwein, Grog und Punsch / ADAC warnt: Warme Getränke machen schneller betrunken
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den Getränken auf den Weihnachtsmärkten. Der ADAC warnt davor, die
Auswirkungen der Getränke auf die Fahrtüchtigkeit zu unterschätzen
und rät den Besuchern, anstatt mit dem eigenen Auto mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zum Christkindlmarkt zu fahren. Der Führerschein ist
nach Angaben des Clubs nicht erst bei einem Promillewert von 0,5 weg,
sondern wird bei alkoholtypischen Fahrfehlern wie
Schlangenlinienfahren bereits ab 0,3 Promille von der Polizei
einkassiert.
Die Geschwindigkeit der Alkoholaufnahme hängt nicht nur davon ab,
ob der Magen-Darm-Trakt gefüllt ist, sondern auch von der Tagesform
jedes Einzelnen. Bei leerem Magen findet die Aufnahme allerdings
schneller statt. Wärme und Zucker können die Alkoholaufnahme und
-wirkung beschleunigen - Glühwein macht also schneller betrunken als
Wein. Generell hängt die Alkoholkonzentration von verschiedenen
Faktoren wie Alter, Gewicht und Geschlecht ab. Verlässliche Aussagen
darüber, wie viele Tassen Glühwein unbeschadet getrunken werden
können, gibt es nicht.
Ungleich gefährlicher wird es, wenn neben Alkohol noch Medikamente
gegen eine Erkältung oder Grippe eingenommen werden. Dabei können
unkalkulierbare Wechselwirkungen auftreten, die die aktive und
sichere Teilnahme am Straßenverkehr bereits nach geringen Mengen
Alkohol unmöglich machen.
Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass in der Vorweihnachtszeit in
vielen Städten verstärkt kontrolliert wird. Wer mit einem
Alkoholgehalt von 0,5 bis 1,09 Promille hinterm Steuer erwischt wird,
muss mit einer Geldbuße von bis zu 1.500 Euro, einem Fahrverbot von
bis zu drei Monaten und zwei Punkten im Flensburger
Fahreignungsregister rechnen. Für Fahranfänger, die sich in der
Probezeit befinden oder das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet
haben, gilt ein absolutes Alkoholverbot.
"Sicher fahren im Winter" ist das Schwerpunktthema, das der ADAC
im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion "2015 - ja sicher!" im
November setzt. Ziel der Aktion ist es, die Verkehrssicherheit in
Deutschland weiter zu verbessern und das Verantwortungsbewusstsein
der Verkehrsteilnehmer zu stärken. Schwerpunkt im Monat Dezember ist
das Thema Aggression.
Hinweis: Zu diesem Pressetext bietet der ADAC unter
www.presse.adac.de Fotomaterial an.
Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Andreas Hölzel
Tel.: +49 (0)89 7676 5387
E-Mail: andreas.hoelzel@adac.de
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Datum: 30.11.2015 - 14:23 Uhr
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