Überbrückungskabel für die schnelle Hilfe untauglich
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Überbrückungskabel für die schnelle Hilfe untauglich
ADAC-Kurz-Check
Kabel erzeugt hohe Lärm- und Umweltbelastungen durch laufende Motoren
Das derzeit bei Aldi-Süd verkaufte Überbrückungskabel 12 Volt konnte die ADAC-Experten im Kurz-Check nicht überzeugen. Das Überbrückungskabel sollte eigentlich eine leere Batterie mit Strom aus einer Spenderbatterie versorgen und so wieder einsatzfähig machen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Überbrückungskabeln wird der Strom bei dieser Aktionsware nicht von den Polen der Batterien übertragen, sondern durch die Zigarettenanzünder der jeweiligen Fahrzeuge.
Das erleichtert zwar die Handhabung, dennoch fanden die ADAC-Experten im Kurz-Check mehr Minus- als Pluspunkte. So muss während der gesamten Stromspende der Motor des Spenderfahrzeugs laufen ? nach Herstellerangaben mindestens 15 Minuten. Aber beim ADAC-Check reichte eine Viertelstunde nicht aus, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Unnötige Lärm- und Umweltbelastungen sprechen ebenfalls gegen dieses Überbrückungskabel.
Ist die Batterie zudem sehr stark entladen oder die Außentemperatur sehr niedrig, sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Stromspende minimal.
Positiv fiel beim Testkandidaten auf, dass Kurzschlüsse vermieden werden und das Kabel über eine LED-Kontrolle sowie einen Überlade- und Überhitzungsschutz verfügt.
Der ADAC überprüft regelmäßig auch kurzfristig verfügbare Aktionsware bei Discountern auf die angebotene Qualität. Zuletzt hatte der Automobilclub einen Kinderskihelm sowie Navigationsgeräte unter die Lupe genommen. Den vollständigen Kurz-Check veröffentlicht der ADAC auf seiner Homepage www.adac.de.
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Roman Breindl
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Datum: 23.10.2009 - 03:48 Uhr
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