NOZ: NOZ: Woidke: Breslau greift als Kulturhauptstadt auch das Thema Flucht auf
ID: 1303599
das Thema Flucht auf
"Europäische Sicht ist entscheidend" - Bundesregierung beteiligt
sich am Programm
Osnabrück. Breslau wird als europäische Kulturhauptstadt 2016 nach
Angaben des Brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke auch
das Thema Flucht und Vertreibung nach 1945 im Programm aufgreifen.
"Nicht nur die deutsche, sondern die europäische Sicht ist hier
entscheidend", sagte Woidke in einem Interview mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Montag). Der SPD-Politiker hat als Koordinator
für die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt mit der
Kulturhauptstadt Breslau zu tun. Über Jahrhunderte betrachtet, stehe
Breslau wegen seiner Lage "im Herzen Mitteleuropas" geradezu für den
europäischen Gedanken, sagte Woidke. Die Bundesregierung wird sich
nach seinen Worten am Programm der Breslauer Kulturhauptstadtjahres
mit eigenen Veranstaltungen beteiligen.
Woidke: Kulturzug verbindet Berlin und Breslau im Jahr 2016
"Guter Wille zur Verbesserung der Bahnverbindungen ist vorhanden"
Osnabrück. Ein spezieller "Kulturzug" soll im kommenden Jahr
Berlin mit der polnischen Metropole Breslau verbinden, die 2016
Europas Kulturhauptstadt ist. Das hat der Koordinator für die
deutsch-polnische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, Dietmar Woidke,
angekündigt. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Montag) bedauerte Woidke, der auch Ministerpräsident von Brandenburg
ist, die Einstellung der Fernbahnverbindung Hamburg - Krakau über
Berlin und Breslau vor gut einem Jahr. Er verwies aber darauf, dass
es wieder eine direkte Linie von Dresden nach Breslau gibt. Über die
Einrichtung des "Kulturzuges" der Länder Berlin und Brandenburg
hätten sich die Vertreter "gerade auf dem deutsch-polnischen
Bahngipfel in Potsdam" geeinigt, erklärte Woidke.
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Datum: 28.12.2015 - 05:00 Uhr
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