forsa-Umfrage 2016: Jeder Dritte liebäugelt mit Jobwechsel
Repräsentative forsa-Studie: Insgesamt hohe Jobzufriedenheit der Fach- und Führungskräfte in Deutschland
Gleichzeitig kann sich ein Drittel der Befragten Jobwechsel vorstellen
Positive Arbeitsatmosphäre und Vorgesetztenverhalten wichtiger als das Gehalt
Jeder dritte Befragte ist nicht bereit, für Karriere umzuziehen
Im Auftrag von XING hat das Meinungsforschungsinstitut forsa 1.010 erwerbstätige Fach- und Führungskräfte in Deutschland zu ihrer beruflichen Situation befragt.
Insgesamt hohe Jobzufriedenheit der Fach- und Führungskräfte in Deutschland, gleichzeitig kann sich ein Drittel Jobwechsel vorstellen
Die Ergebnisse der repräsentativen Studie aus dem Jahr 2016 dürfte deutsche Arbeitgeber gleichzeitig beruhigen und aufschrecken: Denn obwohl 83 Prozent der Erwerbstätigen mit ihrer derzeitigen beruflichen Tätigkeit zufrieden sind, könnte sich jeder Dritte (35 Prozent) in diesem Jahr vorstellen, den Job zu wechseln. Darunter sind sechs Prozent, die einen Wechsel sogar konkret geplant haben. Besonders wechselwillig zeigen sich die Norddeutschen: Hier liebäugelt fast jeder Zweite (45 Prozent) mit einem neuen Arbeitgeber. Treuer hingegen sind die Erwerbstätigen aus den neuen Bundesländern ? nur jeder Vierte (25 Prozent) könnte sich einen Wechsel vorstellen.
Positive Arbeitsatmosphäre und Vorgesetztenverhalten wichtiger als das Gehalt
Erwerbstätige in Deutschland sind sich weitgehend einig, dass eine positive Arbeitsatmosphäre sowie das Vorgesetztenverhalten bei einem Jobwechsel am wichtigsten sind (die Zustimmungsquote liegt bei 98 bzw. 96 Prozent). Mit etwas Abstand folgt der Faktor Gehalt (88 Prozent). Mehr als vier von fünf Erwerbstätigen (81 Prozent) legen besonders viel Wert auf die Vereinbarkeit von Job und Familie, während 70 Prozent sagen, dass ihnen eine sinnvolle, zum Gemeinwohl beitragende Tätigkeit wichtig bzw. sehr wichtig ist. Gute Aufstiegschancen sind für 60 Prozent der Befragten ausschlaggebend bei der Wahl eines Arbeitgebers.
Bei der Wahl der wichtigsten Jobkriterien zeigen sich nur geringfügige Abweichungen in den verschiedenen Regionen Deutschlands. Deutlichere Meinungs-Unterschiede finden sich allerdings zwischen Mann und Frau: Während unter den Männern 79 Prozent viel Wert auf die Vereinbarkeit von Job und Familie legen, sind es unter den Frauen sogar 86 Prozent; dass der Arbeitgeber Home Office und flexible Arbeitszeiten ermöglicht, ist den Frauen fast so wichtig wie die Höhe des Gehalts (87 Prozent). Ebenso prägnant ist der Wunsch vieler Frauen, eine sinnvolle Tätigkeit mit Beitrag zum Gemeinwohl zu haben: Mehr als drei Viertel (77 Prozent) finden dies relevant bei der Jobsuche, bei den Männer trifft dies nur auf zwei Drittel (66 Prozent) zu.
Die Vereinbarkeit von Job und Familie spielt gerade für junge Erwerbstätige eine zentrale Rolle in der Jobauswahl: Rund neun von zehn (89 Prozent) Befragten bis 39 Jahre ist dies wichtig bzw. sehr wichtig, in der Altersgruppe 40-49 Jahre sind es 84 Prozent und bei Erwerbstätigen ab 50 Jahren nur noch sieben von zehn (70 Prozent).
Für 85 Prozent aller Befragten sind flexible Arbeitszeiten ein besonders wichtiges Kriterium für eine gute Work-Life-Balance. Auch eine hohe Akzeptanz von Elternzeit für Männer im Unternehmen steht für die Mehrheit (55 Prozent) oben auf der Prioritätenliste. Allerdings zeigt sich hier eine deutliche Diskrepanz zwischen den Geschlechtern. Während fast zwei Drittel (62 Prozent) der Frauen diesem Kriterium eine hohe Bedeutung beimessen, tun dies nur 51 Prozent der Männer selbst. Ein ähnlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern zeigt sich auch beim Thema Teilzeitarbeit. So legen im Job mehr als sieben von zehn weiblichen Fach- und Führungskräften (72 Prozent) viel Wert auf die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit, bei ihren männlichen Kollegen sind es hingegen nur vier von zehn (41 Prozent).
Jeder dritte Befragte ist nicht bereit, für Karriere umzuziehen
Dass berufliches Vorankommen keineswegs über allem steht, beweisen die Ergebnisse der forsa-Studie: Zugunsten der eigenen Karriere auf das gewohnte soziale Umfeld zu verzichten, kommt für die Mehrheit der Erwerbstätigen (57 Prozent) nicht in Frage. Immerhin jeder Zweite (50 Prozent) lehnt es ab, für die Karriere eine Fernbeziehung in Kauf zu nehmen. Das Blatt wendet sich leicht, sobald es um die eigene Person geht: So würden allein der Karriere wegen vier von zehn (41 Prozent) nicht die private Zeit opfern wollen. Ein Drittel (33 Prozent) würde einen Umzug nicht in Betracht ziehen, 28 Prozent nicht auf Hobbies verzichten wollen. Jeder Vierte (25 Prozent) schließt kategorisch eine Zeit im Ausland aus.
Besonders heimatverbunden sind Erwerbstätige aus den neuen Bundesländern: Während sich nur etwas weniger als jeder dritte Befragte aus den alten Bundesländern (32 Prozent) gegen einen Umzug innerhalb von Deutschland sträubt, können sich 42 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte nicht vorstellen, Ostdeutschland wegen eines Jobs zu verlassen. Die repräsentative Studie stammt aus dem Januar dieses Jahres. Durchgeführt wurde sie im Auftrag von XING vom Marktforschungsinstitut forsa. Befragt wurden 1.010 erwerbstätige Fach- und Führungskräfte. Zum Jahresauftakt hat XING eine neue TV-Kampagne gestartet, die zeigt, wie das berufliche Online-Netzwerk Menschen dabei unterstützt, Leben und Arbeit miteinander in Einklang zu bringen. Die Kampagne umfasst vier Spots und läuft bis zum 3. Februar 2016 auf allen großen Privatsendern sowie ausgewählten Spartenkanälen.
XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Plattformübergreifend hat XING 9,7 Millionen Nutzer im Kernmarkt D-A-CH. 9,2 Millionen davon sind Mitglieder der XING-Plattform. Auf XING vernetzen sich Berufstätige aller Branchen, suchen und finden Jobs, Mitarbeiter, Aufträge, Kooperationspartner, fachlichen Rat oder Geschäftsideen und informieren sich über die neuesten Themen in ihrer Branche. Mitglieder tauschen sich online in über 74.000 Fachgruppen aus und treffen sich persönlich auf XING Events. Betreiber der Plattform ist die XING AG. Das Unternehmen wurde 2003 in Hamburg gegründet, ist seit 2006 börsennotiert und seit September 2011 im TecDAX gelistet. Im Dezember 2010 hat XING die in München ansässige amiando AG übernommen, Europas führenden Anbieter von Online-Eventmanagement und -Ticketing. Das Unternehmen firmiert seit Ende 2013 unter dem Namen XING EVENTS GmbH. Mit dem Kauf von kununu, der marktführenden Plattform für Arbeitgeberbewertungen im deutschsprachigen Raum, hat XING seine Position als Marktführer im Bereich Social Recruiting weiter gestärkt. Anfang 2015 hat XING zudem die Intelligence Competence Center AG übernommen. Damit gehört die Webseite Jobbörse.com, mit über 2,5 Mio. Jobs die größte Jobsuchmaschine im deutschsprachigen Raum, zum Portfolio des Unternehmens. Weitere Informationen finden Sie unter www.xing.com.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Plattformübergreifend hat XING 9,7 Millionen Nutzer im Kernmarkt D-A-CH. 9,2 Millionen davon sind Mitglieder der XING-Plattform. Auf XING vernetzen sich Berufstätige aller Branchen, suchen und finden Jobs, Mitarbeiter, Aufträge, Kooperationspartner, fachlichen Rat oder Geschäftsideen und informieren sich über die neuesten Themen in ihrer Branche. Mitglieder tauschen sich online in über 74.000 Fachgruppen aus und treffen sich persönlich auf XING Events. Betreiber der Plattform ist die XING AG. Das Unternehmen wurde 2003 in Hamburg gegründet, ist seit 2006 börsennotiert und seit September 2011 im TecDAX gelistet. Im Dezember 2010 hat XING die in München ansässige amiando AG übernommen, Europas führenden Anbieter von Online-Eventmanagement und -Ticketing. Das Unternehmen firmiert seit Ende 2013 unter dem Namen XING EVENTS GmbH. Mit dem Kauf von kununu, der marktführenden Plattform für Arbeitgeberbewertungen im deutschsprachigen Raum, hat XING seine Position als Marktführer im Bereich Social Recruiting weiter gestärkt. Anfang 2015 hat XING zudem die Intelligence Competence Center AG übernommen. Damit gehört die Webseite Jobbörse.com, mit über 2,5 Mio. Jobs die größte Jobsuchmaschine im deutschsprachigen Raum, zum Portfolio des Unternehmens. Weitere Informationen finden Sie unter www.xing.com.
Datum: 14.01.2016 - 10:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1308411
Anzahl Zeichen: 7115
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Bildung & Beruf
Diese Pressemitteilung wurde bisher 346 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"forsa-Umfrage 2016: Jeder Dritte liebäugelt mit Jobwechsel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
XING AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
. - Gesamtumsatz schnellt in den ersten drei Quartalen um 24 Prozent in die Höhe - Mehr als 1,5 Millionen neue Mitglieder seit Jahresbeginn - Neue Produkte zur Unterstützung des künftigen Wachstums gelauncht Die XING SE, Betreiberin des größten beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum, w
XING feiert 13 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum ...
Nachdem wir erst Ende März diesen Jahres die letzte Marke geknackt haben, gibt es bei XING bereits einen neuen Grund zu feiern: 13 Millionen Berufstätige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind XING-Mitglied! Unser rasantes Mitgliederwachstum veranschaulicht eindrücklich: In Zeiten von
IZA/XING-Studie: Keine Angst vor der Digitalisierung ...
Nur jeder achte Arbeitnehmer in Deutschland befürchtet, dass der eigene Arbeitsplatz durch Automatisierung bedroht sein könnte. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Studie ?Arbeiten in Deutschland? des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und XING hervor. In einer repräsentativen Befragu
Weitere Mitteilungen von XING AG
Die 9. BBA-Hauswartekonferenz am 03. Februar 2016: Wissensupdate für Allrounder ...
Die jährliche Hauswartekonferenz der BBA ist ein etablierter Treffpunkt für alle, die sich beruflich mit den „Dienstleistungen rund ums Haus“ befassen. Denn die Tagung bietet stets ein praxisorientiertes Programm und ermöglicht den direkten Erfahrungsaustausch von Hausmeistern, Hauswarten und
Raus aus der Komfortzone - 7 Tipps für ein erfolgreicheres Leben ...
Schweinfurt im Januar 2016. Jene Zone, in der wir uns wohlfühlen, wird als Komfortzone bezeichnet. Nur hier fühlen wir uns sicher und geborgen. Steht uns Neues und Unbekanntes bevor, bedeutet es oftmals, die vertraute Zone verlassen zu müssen. Dies ruft bei vielen Menschen Unbehagen und Angst her
Mit Diplomatie zum Erfolg ...
. ? Diplomatie ersetzt Gegnerschaft und Härte ? Führen mit Fingerspitzengefühl ? Diplomatische Brücken sind besser als kommunikative Fronten ? Angriffen und Provokationen begegnen ? Für eigene Überzeugungen einstehen und andere mit ins Boot holen
TÜV SÜD Akademie bietet Seminar zur Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 ...
Kühltürme können gefährliche Aerosole freisetzen, die beim Einatmen zu schweren Atemwegserkrankungen, in manchen Fällen sogar mit Todesfolge, führen können. Um weder die Mitarbeiter noch die unbeteiligte Bevölkerung einer Gefahr auszusetzen stehen Betreiber von Verdunstungskühlanlagen in d




