Lausitzer Rundschau: Eine neue Eskalationsstufe
Zum Streit der Regierungsparteienüber die Flüchtlingspolitik
ID: 1313300
Drohbrief aus Bayern gegen Angela Merkel sei die "Ankündigung des
Koalitionsbruchs" durch die CSU, dann ist das eine neue
Eskalationsstufe. Jetzt werden die Boxhandschuhe herausgeholt, ab
jetzt kämpft in der Flüchtlingspolitik bei Schwarz-Rot jeder für
sich. Nichts scheint mehr unmöglich zu sein. Weder das
Auseinanderbrechen der Koalition noch ein Kanzlerinnensturz. In der
Tat spricht vieles für die Haltung, dass Horst Seehofers CSU
eigentlich das Bündnis verlassen müsste, wenn sie tatsächlich in
Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die von ihr
mitgetragene Bundesregierung klagen sollte. Die Bayern dürften dem
entgegnen, dass die Staatsregierung in München autark und auch nur
den bayerischen Interessen verpflichtet ist. Aber: Das Signal eines
solchen Vorgehens wäre zweifellos verheerend. Was sollen die Bürger
in diesen extrem schwierigen Zeiten noch von einer Koalition halten,
die nicht die Probleme angeht, sondern sich gegenseitig vor den Kadi
zieht? Nichts.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.01.2016 - 20:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1313300
Anzahl Zeichen: 1315
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 587 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Eine neue Eskalationsstufe
Zum Streit der Regierungsparteienüber die Flüchtlingspolitik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Lausitzer Rundschau: Im Osten was Neues Bevölkerungsforscher sehen Abwanderung gestoppt ...
Es gibt hartnäckige Grundüberzeugungen, die mit der Wirklichkeit nur wenig gemein haben. Eine davon lautet: Die neuen Bundesländer sind ein Fass ohne Boden. Tatsächlich wurden mit den vielen Fördermilliarden aber keine "Klodeckel vergoldet", wie es die Ost-Beauftragte der Bundesreg
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Kreis Paderborn bearbeitet Asylanträge Müller macht's Carsten Heil ...
Endlich bewegt sich etwas. Der Paderborner Landrat Manfred Müller von der CDU redet nicht nur, er fordert nicht und reißt nicht große Sprüche. Er handelt. Und er ist bei der Registrierung und Bearbeitung der Anträge auf Asyl genau auf dem richtigen Weg. Alles spricht dafür, dass die Verfah
Rheinische Post: Kommentar: Iran bleibt schwierig ...
Der Iran ist keine Demokratie. Er missachtet die Menschenrechte. Es gibt keine Glaubensfreiheit . Das Land hat eines der unfairsten und brutalsten Justizsysteme der Welt. Und seine Führung unterstützt Terrororganisationen, die unter anderem die Vernichtung Israels predigen. Trotzdem könnte man
Rheinische Post: Kommentar: Männer aus Nordafrika als Problemgruppe ...
Allen Beschwichtigungen aus Berlin zum Trotz geht Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) davon aus, dass sich am Zustrom von Flüchtlingen in diesem Jahr nichts ändern wird. Die Zahlen sprechen für seine pessimistische Prognose, kamen seit Jahresbeginn doch bereits 30.000 Migranten nach NRW. Ob




