Betreuungsgeld ist keine Lösung, sondern ein Problem
ID: 131511
Betreuungsgeld ist keine Lösung, sondern ein Problem
"Das Betreuungsgeld wird zum verstärkten Ausstieg junger Frauen aus dem Beruf führen", warnt die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Möhring. "Besonders für Familien mit geringem Einkommen stellen 150 Euro zusätzlich im Monat einen großen Anreiz dar, kleine Kinder künftig lieber selbst zu Hause zu betreuen. Das Betreuungsgeld ist also keine Lösung, sondern ein weiteres Problem." Möhring weiter:
"Die angebliche Wahlfreiheit der Eltern wird durch ein Betreuungsgeld nicht verbessert, sondern weiter eingeschränkt und die 'klassische', aber unzeitgemäße Einverdiener-Familie zu Lasten von Frauen gestärkt. Eine echte Wahlfreiheit kann es nur geben, wenn Arbeitsplätze und Kinderbetreuungseinrichtungen in ausreichender Zahl und Qualität vorhanden sind.
Alarmierend ist darüber hinaus, dass mit diesem Betreuungsgeld Kinder aus ärmeren Familien künftig noch weniger Chancen auf Förderung ihrer Talente außerhalb der Familie hätten.
DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und qualitativ gutes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen für alle Kinder bereitzustellen. Das wäre ein Signal sowohl für junge Frauen als auch für die Zukunft der Kinder."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.10.2009 - 19:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 131511
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 303 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Betreuungsgeld ist keine Lösung, sondern ein Problem"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Weg in der Arbeitsmarktpolitik fortsetzen ...
> Die jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind trotz der Krise erfreulich und zeigen deutlich: Der bereits eingeschlagene Weg in der Arbeitsmarktpolitik muss mit aller Entschlossenheit fortgesetzt werden. Für die neue Koalition aus Union und FDP wird die Bewältigung der Wirtsch
Bei Gesundheit droht Kahlschlag durch die Hintertür ...
> Vor einem "Kahlschlag durch die Hintertür" in der Gesundheitsversorgung warnt der stellvertretende Vorsitzende der LINKEN Klaus Ernst angesichts neuer Spekulationen über die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens. Ernst kritisiert die Einführung einer Kopfpauschale als u
EU droht zur Blockiererin von Kopenhagen zu werden ...
> "Die EU droht als Blockiererin von Kopenhagen in die Geschichte einzugehen. Das ist das Gegenteil einer Vorreiterrolle im Klimaschutz", erklärt Eva Bulling-Schröter zum EU-Gipfel in Brüssel. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: "Vom EU-Gipfel mÃ
Regierungen kommen und gehen - Asmussen bleibt ...
> "Regierungen kommen und gehen, die Agenten des Finanzmarktkapitalismus bleiben", erklärt Ulrich Maurer zur Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Jörg Asmussen (SPD) auf seinem Posten als Staatssekretär im Finanzministerium zu belassen. Der stellvertretende Vorsit




