Industrie 4.0: Zweite HPI-Konferenzüber vernetzte Produktion der Zukunft
ID: 1315866
Fabrik ein und bringt für die Fertigung die vierte industrielle
Revolution mit sich. Mit den verbundenen Herausforderungen und
Potenzialen beschäftigt sich die zweite Industrie 4.0-Konferenz, zu
der das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 25. Februar einlädt.
Führende Vertreter aus Wissenschaft und Unternehmen wie
SAP-Vorstandsvorsitzender Bernd Leukert oder
Telekom-Vorstandsmitglied Reinhard Clemens werden einen Tag lang am
HPI die globale Vernetzung und selbständige Organisation von
Produktionseinheiten diskutieren. Anmeldungen sind hier möglich:
www.hpi.de/i40konferenz.
Auf der Agenda stehen dieses Jahr nicht nur Vorträge und
Diskussionsrunden zu Anwendungsbeispielen, Forschungsfeldern oder
Zukunftsvisionen, sondern auch sechs Arbeitsgruppen. Diese widmen
sich ausgewählten Aspekten wie Technologie, Sicherheit oder
Globalisierung. In den Gruppen geben Referenten Einblicke in aktuelle
Entwicklungen und Problemstellungen und regen die Teilnehmer zu
aktiver Beteiligung und Diskussion an.
Referenten kommen zum Beispiel aus Industrieunternehmen wie
Bundesdruckerei, Deloitte Analytics Institute, General Electric,
Rolls-Royce oder SAP. Auch Institutionen wie die
Fraunhofer-Gesellschaft, der Hightech-Verband BITKOM, der
Bundesverband für Mittelständische Wirtschaft sowie die BTU Cottbus
Senftenberg sind vertreten.
"Die Anstrengungen zur Umsetzung von Industrie 4.0 lassen in
deutschen Unternehmen bisweilen noch zu wünschen übrig", sagt
Gastgeber Prof. Christoph Meinel, der Direktor des HPI. Verwiesen
werde darauf, dass viele Fragen der Vernetzung und Kommunikation der
Maschinen untereinander noch nicht vollumfänglich hätten geklärt
werden können.
Eine wichtige Rolle für das Internet 4.0 werde IPv6 als neues
Standardprotokoll im Internet spielen. Aber auch neue Lösungen zur
Absicherung der smarten Geräte müssten entwickelt werden. "Das HPI
arbeitet bereits an einem neuen Standard, der eine gesicherte
Funkverbindung zwischen Sensoren und Aktuatoren in Smart Homes, Smart
Factories und Smart Cities ermöglicht", erläutert Meinel.
Nach Dampfmaschine, Fließband und Computer handele es sich
letztlich um die vierte Stufe der industriellen Revolution - das voll
digitalisierte Unternehmen. Meinel sieht neben den Sicherheitsrisiken
für die Produktionssteuerung im "Internet of Things"" aber auch
Chancen in den Bereichen Fertigungskontrolle, vorausschauende
Instandhaltung sowie Services rund um die Auswertung von
Betriebsdaten.
Hinweis für Redaktionen: Bei Teilnahmewunsch zur Veranstaltung am
25. Februar bitte eine E-Mail schreiben an presse@hpi.de. Falls Sie
sich alternativ über die Veranstaltungs-Website anmelden, bekommen
Sie von uns einen Voucher zugesandt, der Ihre kostenfreie Teilnahme
gewährleistet.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH
(https://hpi.de) an der Universität Potsdam ist Deutschlands
universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als
einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor-
und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders
praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das
von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design
Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem
Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein
Zusatzstudium an. Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere
Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig.
Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen elf
Fachgebieten des IT-Systems Engineering, aber auch in der HPI
Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in
Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung
sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und
vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen
nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI
kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit
openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives
Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.
Pressekontakt:
HPI-Pressestelle: presse@hpi.de.
HPI-Pressesprecher: Hans-Joachim Allgaier, M.A., Tel. +49 331
5509-119
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Datum: 02.02.2016 - 10:31 Uhr
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