Plan: Stoppt den Einsatz von Kindersoldaten /
Spitzenkandidatinnen Dreyer und Klöckner aus Rheinland-Pfalz unterstützen Aktion des Kinderhilfswerks mit Handabdruck
ID: 1318745
macht Maike Röttger, Geschäftsführerin des Kinderhilfswerks Plan
International Deutschland, auf den Missbrauch von Mädchen und Jungen
aufmerksam, die weltweit als Kindersoldaten rekrutiert werden: "Wir
dürfen nicht wegschauen. Minderjährige in bewaffneten Konflikten
einzusetzen, ist eine schwere Kinderrechtsverletzung, die wir nicht
hinnehmen dürfen."
Für die Ehrenamtlichen der lokalen Aktionsgruppen des
Kinderhilfswerks Plan Anlass, mit der bundesweiten Sammlung
symbolischer roter Handabdrücke ein Zeichen gegen den Einsatz von
Kindersoldaten zu setzen und Politiker vieler Parteien in die Aktion
"Rote Hand" einzubinden. Im Rathaus in Trier wird die
Plan-Aktionsgruppe aus Trier am Freitag die von ihr gesammelten
"roten Hände" an den Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) übergeben,
darunter auch die handsignierten Abdrücke der beiden
Spitzenkandidatinnen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und ihrer
Herausforderin Julia Klöckner (CDU), stellvertretende
Bundesvorsitzende der CDU und Mitglied im Kuratorium von Plan
International Deutschland.
Die von der Plan-Aktionsgruppe in Augsburg gesammelten und an die
Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr (SPD) übergebenen roten
Hände wurden bereits im Dezember letzten Jahres an Susann Rüthrich
(SPD), Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages,
überreicht. Auch die Plan-Aktionsgruppe in Freiburg hatte im Vorfeld
bereits über 1.000 rote Hände an den Bundestagsabgeordneten Matern
von Marschall (CDU) übergeben. "Wir freuen uns, dass es unseren
Ehrenamtlichen gelungen ist, auch politische Entscheidungsträger mit
ins Boot zu holen", bekräftigt Maike Röttger. "Ihre Unterstützung
zeigt, wie wichtig es ist, die Rechte der Kinder und Jugendlichen
weltweit einzufordern."
Über 250.000 Mädchen und Jungen werden weltweit in vielfacher
Weise in kriegerischen Auseinandersetzungen eingesetzt: Sie müssen
sich an Kampfhandlungen beteiligen, Botengänge oder Kochdienste
leisten. Häufig werden sie auch sexuell missbraucht. Der rote
Handabdruck ist das Symbol, Nein zu sagen zur Rekrutierung von
Kindern und Jugendlichen. Mit Partnern wie der "Aktion Weißes
Friedensband" appelliert Plan an Politikerinnen und Politiker in
Deutschland, sich stärker für den Schutz von Kindern und Jugendlichen
in Kriegs- und Krisengebieten einzusetzen. Seit 2008 unterstützt Plan
gemeinsam mit seinen ehrenamtlichen Aktionsgruppen sowie Schulen die
Aktion "Rote Hand".
Weitere Hintergründe und Fotos:
- Kerstin Straub, Abteilungsleiterin Kommunikation, Tel. 040
61140-251
- Barbara Wessel, Pressereferentin, Tel. 040 61140-204
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Abteilung Kommunikation
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Datum: 09.02.2016 - 14:23 Uhr
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