Zur Innovation gehört Kooperation
Deutschland abgeschlagen im Global Innovation Index 2015
(Bildquelle: Ulrike Stahl)(firmenpresse) - Im Rahmen des Global Innovation Index werden jährlich weltweit insgesamt 141 Volkswirtschaften anhand von 79 Indikatoren hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit und -leistung eingestuft. Ende 2015 rangierte Deutschland "nur" auf Rang 12 und das obwohl es als Erfinderland gilt. Zumindest was Patente anbelangt liegt Deutschland nach Einschätzung der Experten im internationalen Vergleich mit USA und Japan in der Spitzengruppe. Ulrike Stahl (http://www.ulrikestahl.de), die als Trainerin und Speakerin das Thema Kooperation lebt und lehrt, wagt einen Erklärungsversuch: "Betrachtet man das Ganze differenziert, ist eine Innovation weit mehr als eine Erfindung! Sie ist die breite Durchsetzung einer Neuerung am Markt. Während Erfindungen meist von Einzelpersonen gemacht werden, gelingen Innovationen nur durch Kooperation. Genau diese Kooperationsfähigkeit ist in der auf Leistung und Umsatzziele getrimmten deutschen Unternehmenslandschaft jedoch leider weitgehend verloren gegangen."
Konkurrenz-Denken ist ein Null-Summen-Spiel
Der größte Innovationskiller in Deutschland sei wohl das "not-invented-here-Syndrom", also die Ablehnung von Ideen, die von außen kommen, so Ulrike Stahl. "Dahinter steht die vielfach vertretene Einstellung, dass Erfolge nur wertvoll sind, wenn sie im eigenen Team oder in der eigenen Abteilung zu verzeichnen sind. Viele Menschen haben persönlich regelrecht Angst davor, dass andere schneller, besser, kreativer sein könnten. Und wenn man keine eigenen Erfolge vorweisen kann, steht man immer noch besser da, wenn die anderen auch nicht glänzen können." Also wird die Konkurrenz, die längst nicht erst beim Wettbewerber, sondern oftmals bereits intern an der Team- oder Abteilungsgrenze beginnt, möglichst klein gehalten. Übersehen wird dabei meist, dass Konkurrenz-Denken ein Null-Summen-Spiel ist. Langfristig gesehen gibt es im Unternehmen nur Verlierer - nicht nur was Innovationen anbelangt.
Das Miteinander fördern
Kooperation kann nicht verordnet, sondern muss - im Idealfall durch eigene positive Erlebnisse - neu gelernt werden. Nachdem Erziehung, Schule und Personalentwicklung jahrelang den Ich-Gedanken gefördert haben, muss dem Wir-Gedanken endlich erheblich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Miteinander muss wieder Bestandteil der Firmenkultur werden und zwar unternehmensübergreifend. Ab und zu ein Team-Event genügt dafür nicht. Führung und Organisationsstrukturen müssen dazu auf den Prüfstand, denn die Mitarbeiter brauchen mehrfach Signale und Beispiele, dass Kooperationen wichtiger sind als Wettbewerb. Führung, Kommunikation und Konfliktbewältigung müssen mit genau dieser Absicht trainiert werden. "Natürlich geht dies alles nicht von heute auf morgen. Doch es lohnt sich!", bestätigt Ulrike Stahl. "Schließlich ist Kooperationsfähigkeit nicht nur irgendein Softskill, sondern das Überlebenshandwerkszeug für die Zukunft. Kooperation verändert die Perspektive und inspiriert, den zu verteilenden Kuchen größer zu machen, anstatt um den vorhandenen zu kämpfen. Kooperatives Handeln macht nicht nur Innovationen erst möglich, es bindet die kreativen Mitarbeiter auch ans Unternehmen. Denn es fördert das Wohlbefinden und schafft ein besseres Arbeitsklima." Bleibt abzuwarten, wie innovationsfähig Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter hierzulande in Sachen Kooperation sind. Das Ergebnis wird nachzulesen sein im Global Innovation Index 2016.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Ulrike Stahl denkt Kooperation nicht nur neu, sie lebt und lehrt sie auch. Mit ihrer in London lebenden Schwester hat sie über die Ländergrenzen hinweg ein gemeinsames Unternehmen aufgebaut. Über 2000 Unternehmer unterstützte sie bereits bei der Vernetzung und dem Geschäftsaufbau. Seit 12 Jahren trainiert und coacht die Wahl-Schweizerin Teams und Führungskräfte von DAX-Unternehmen und Mittelständlern weltweit. Studiert und gelernt hat sie den strukturiertesten Beruf der Welt: Dipl. Verwaltungswirtin. Sie liefert den Beweis, dass Struktur und Inspiration erfolgreiche Partner sind. www.ulrikestahl.de
MM-PR GmbH
Carina Quast
Markt 21
95615 Marktredwitz
info(at)mm-pr.de
09231/96370
http://www.mm-pr.de
Datum: 10.02.2016 - 11:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1319135
Anzahl Zeichen: 3530
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ulrike Stahl
Stadt:
Flüeli-Ranft
Telefon: 044-5860009
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 411 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Zur Innovation gehört Kooperation"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ulrike Stahl (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Kooperative Zusammenarbeit verändert die Perspektive und eröffnet neue geschäftliche Spielräume. Viele Köpfe wissen einfach mehr und stellen sich den komplexen Herausforderungen der Zukunft gemeinsam erfolgreicher als Einzelkämpfer", davon ist Ulrike Stahl ( www.ulrike-stahl.com) fe
Innovation braucht Kooperation ...
Seit 2007 wird der Global Innovation Index erstellt. Die Cornell University veröffentlicht zusammen mit INSEAD The Business School for the World und WIPO, der Weltorganisation für geistiges Eigentum, diese Rangliste der Länder mit der höchsten Innovationskraft. Für die aktuelle Ausgabe wurden w
Kooperativ kommunizieren ...
Kommunikation dient dem Austausch von Informationen. Im beruflichen Umfeld scheint das häufig nicht zu klappen. Ein Großteil der Konflikte beruht auf Missverständnissen oder Missinterpretationen. Woran liegt das? "Erst eine kooperative Kommunikation erzeugt ein gemeinsames Dialogfeld, das di
Weitere Mitteilungen von Ulrike Stahl
WeltSparen startet in Österreich ...
Berlin, den 10. Februar 2016 - Vor zwei Jahren ging WeltSparen als die weltweit erste Zinsplattform für Festgelder in Deutschland online. Ab morgen können nun auch Kunden mit Wohnsitz in Österreich clever sparen. Auf www.weltsparen.at können sie auf Angebote von zunächst drei europäischen Part
Trotz Pessimismusschub in der Industrie: Chancen auf Erholung im Verlauf von 2016 stehen gut ...
- Deutsche Unternehmen sorgen sich um Weltwirtschaft - Lageurteile der Mittelständler besser, Erwartungen jedoch merklich schlechter - Geschäftsklima in Großunternehmen bricht ein Die deutschen Unternehmen blicken laut dem aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer mit steigender NervositÃ
Rheinmetall gewinnt Großauftrag für Logistikfahrzeuge aus Lateinamerika ...
Rheinmetall hat von einem lateinamerikanischen Kunden einen Großauftrag zur Lieferung von Logistikfahrzeugen erhalten. Das Auftragsvolumen umfasst mehr als 53 MioEUR und sieht die Lieferung eines ersten Bauloses von insgesamt 338 Militär-LKWs an das Heer und die Marine des Kundenstaates vor. Zum
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" ...
Der Auftritt beider Firmen am Markt, die Führungsmannschaften, Standorte und Arbeitsplätze werden unverändert beibehalten. Kundennähe, Entwicklung und Fertigung "Made in Germany" ist und bleibt die Stärke des Unternehmensverbundes. Gemäß der Erkenntnis des griechischen Phil




