Ferienzeit und Grippewelle nagen an Zahl der Blutspenden
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Bedarf an Blutprodukten in Deutschland zu decken. Folglich müssen
auch täglich so viele Spender gefunden werden. Dies fällt derzeit
schwerer denn je. Die Winterferien in den einzelnen Bundesländern
haben bereits zu einem signifikanten Rückgang der Spenden von bis zu
einem Drittel geführt.
Zusätzlich rollt nun noch eine immer größer werdende Grippewelle
über Deutschland. "Die Lage ist bereits jetzt ernst und mit
steigender Zahl an Grippefällen droht sie dramatisch zu werden",
klagt Jan Noack, Pressesprecher des Haema Blutspendedienstes.
Die aktuelle Grippewelle ist zudem bedrohlicher als in den
vergangenen Jahren. "Der bisher für den Grippeschutz verwendete
Impfstoff wirkt sehr viel schlechter. War der Schutz bisher bei 70
bis 80 Prozent, anzusiedeln, liegt er aktuell in diesem Jahr eher bei
20 bis 30 Prozent", so Noack weiter. Erschwerend hinzu kommt die
Tatsache, dass ganz untypisch eher junge und gesunde Erwachsene
derzeit von der Grippe betroffen sind. Hier fallen zusätzlich
potentielle Blut- und Plasmaspender für längere Zeit aus.
Für den Haema Blutspendedienst gilt es, jetzt noch Vorsorge zu
treffen und bittet alle gesunden Bürgerinnen und Bürger dringend um
Blut- und Plasmaspenden. Auch eine erst kürzlich stattgefundene
Grippeschutzimpfung spricht nicht prinzipiell gegen eine danach
folgende Spende: "Wenn im Nachgang der Impfung keine Grippesymptome
auftreten ist eine Blut- und Plasmaspende jederzeit möglich", so
Noack.
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und
darf ein Körpergewicht von 50 Kilogramm nicht unterschreiten.
Mitzubringen ist der gültige Personalausweis.
Vor der Spende sollte man reichlich (alkoholfrei) trinken und eine
volle Mahlzeit, möglichst fettarm, zu sich genommen haben. Die Spende
an sich dauert ca. 10 Minuten, die Anmeldung und Untersuchung für
Erstspender etwa 45 Minuten. Frauen können viermal, Männer sechsmal
im Jahr Blut spenden.
Weitere Informationen und Anlaufstellen finden interessierte unter
www.deineblutspende.de.
Pressekontakt:
Jan Noack
Zentralbereichsleiter
Unternehmenskommunikation
Haema AG
Landsteinerstraße 1
04103 Leipzig
Fon + 49 (0) 341 478 30 16500
Fax + 49 (0) 341 478 30 16150
Mobil + 49 (0) 172 600 08 08
Email jnoack@haema.de
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Datum: 18.02.2016 - 13:37 Uhr
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