Die Zukunft des Reisens ist virtuell
Bitkom-Befragung von Tourismus-Experten zeigt: Schon bald besuchen Urlauber Destinationen vorab per Virtual Reality / Am 9. März startet die ITB in Berlin
Um die Chancen dieser und weiterer digitaler Innovationen zu nutzen, müssen Unternehmen der Touristikbranche ihre Geschäftsmodelle prüfen, anpassen oder sogar komplett erneuern. Nach Ansicht vieler Befragter hinkt die Branche dabei jedoch oft hinterher. So sagt knapp ein Drittel (32 Prozent), dass die Unternehmen noch zu sehr an traditionellen Geschäftsmodellen hängen. ?Bei der Digitalisierung ist Zeit ein kritischer Faktor. Ein Geschäftsmodell, das gestern hervorragend funktioniert hat, ist morgen womöglich überflüssig?, sagt Rohleder. Neben VR sorgen auch Big-Data-Technologien, Social Media und neue Plattformen für Umwälzungen in der Reisebranche. ?Unternehmen sollten sich jetzt intensiv mit der Digitalisierung befassen und Veränderungen in Angriff nehmen.?
Weitere Trends sowie Umfrageergebnisse rund um die Digitalisierung des Tourismus und der Touristikbranche präsentiert der Bitkom im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse ITB (9. März bis 13. März) am 3. März 2016 in einer telefonischen Pressekonferenz.
Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer und Vorstände von 103 Unternehmen aus der Touristikbranche befragt.
Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
Datum: 24.02.2016 - 10:29 Uhr
Sprache: Deutsch
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